Strassen und Wege # 10 – Kinderstrasse

Die sonnige Kinderstraße

wan_kinderstrasse

Meine frühe Kindheit hat | Auf sonniger Straße getollt;
Hat nur ein Steinchen, ein Blatt | Zum Glücklichsein gewollt.
Jahre verschwelgten. Ich suche matt | Jene sonnige Straße heut,
Wieder zu lernen, wie man am Blatt, | Wie man am Steinchen sich freut.
Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Pic: Copyright by Walter Neiger
(Draufklick für groß)

Mehr über Walter Neiger auf unserer Gästeseite und in seinem Blog (Link in der Seitenleiste).

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7 Gedanken zu “Strassen und Wege # 10 – Kinderstrasse

  1. Die schwere Welt aus Teer & Schwarz. Die Richtung nicht immer klar. Aber mit dem sonnigen Gemüt eines Kindes & der Anarchie der tanzenden Blätter, wird jede Straße zum Tanzboden der Gedanken. Der Wind weht durch sie & die Geschichten hinaus in die Welt.

    Lieber Walter, Du kennst meine Vorliebe für diese Perspektive & Deine Schwärze & Dein Weiß, diese Straße aber führt direkt in die Sehnsüchte meines Herzens: Minimalismus in Perfektion … grandios!

    Vele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  2. auch wir konnten noch auf der Straße spielen, heute wäre es Mord, die Kinder dort spilen zu lassen …

    ein feines Bild, mir gefällt es, weil die Pfeile auf mich zukommen, eine besondere Art von ACHTUNG!
    herzlichst Ulli

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    1. Eine besondere Art von ACHTUNG für wahr. Und außerdem unglaublich hypnotisch. Man weiß garnicht, ob man zurückweichen soll. Am Ende bleibt man wie angewurzelt stehen.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  3. Gummitwist und andere Hüpfspiele. Die ersten Radfahrversuche. Straße eigentlich eher ein Weg, lange Zeit ungeteert. Überqueren mit der Milchkanne, an den schwarzen Krähen im weißen Schnee vorbei, beim Zurückkehren gab’s Schleudermilch. So „verzeichnet“ wie diese sieht meine Kinderstraße heute nicht aus, zu unbedeutend ist sie.
    Schöne Kombination von Foto und Gedicht!

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    1. deine kinderstrasse klingt wie meine – wo heute noch kinder spielen können. grad muss ich an meine rollschuhe denken – von der alten sorte, zum anschnallen und mitwachsend.

      wie anders die zeit. besser oder schlechter wage ich nicht zu sagen. dass können erst die nach uns kommenden sagen. oder nicht mal sie.

      liebgrüß, soso

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