heimatlos # 83 – han e chnüppu im nastuech

di ganzi stadt het dr giub

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jitz isch dä summer verby | chuum isch’s häu nachtet’s y | han e chnüppu im nastuech i vergisse di nid
schütte wärmuet i schwärmuet | chly vo disem & chly vo däm | fülle mir d’lampe & lääre mi uus
di ganzi stadt het dr giub ligt schyntoteschtill | dr gross bahnhof isch zue
(Büne Huber | Patent Ochsner: Seemanns Wärmuet: Song | Lyrics)

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Mehr über Sofasophia unter sie & er und in ihren Blogs (siehe Blogrolle).

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* Übersetzung: Jetzt ist der Sommer vorbei | kaum ist es hell, nachtet es ein | habe einen Knoten im Taschentuch und vergesse dich nicht | schütte Wermut in Schwermut | ein wenig von diesem ein wenig von jenem | fülle mir die Lampe & leere mich aus | die ganze Stadt hat den Blues und liegt scheintotenstill | der große Bahnhof ist geschlossen | (Song: Seemanns Wärmuet)

heimatlos # 23 – wi me d’Täsche packt

Grossbrand

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Mir si üs ging i de arme gläge | Oder i de haar | & mir wüsse scho lang wi me d täsche packt | & sech schpautet wi atom
Es gieng mängs viu ringer we sie so wär win i | Oder i viellech so wie si*
(Büne Huber | Patent Ochsner: Grossbrand)

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* Übersetzung: Wir sind uns immer in den Armen gelegen | oder in den Haaren | & wir wissen schon lange, wie man die Taschen packt | & sich spaltet wie Atome | Es ginge (wäre)  vieles viel einfacher, wenn sie so wäre wie ich | Oder ich vielleicht so wie sie (Song: Grossbrand)

Intermezzo – uns leiser bücken

Mein vorerst letztes Lueckenbuesserin-Anagramm, denn morgen geht’s hier weiter mit unserer Gäste-Pixartix-Ausstellung. Walter Schiesswohl zeigt Bilder zu unserem aktuellen Thema Löcher, Lücken, Fehler und Co. oder Mehr Mut zur Lücke.

Wer weiß, vielleicht gibts ja doch einen Ausweg?

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Pic by Sofasophia
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Bild:
Undogmatischer Appspressionismus (iPhoneArt mit Gimpunterstütuung)

Ums Meer # 54.2 – die Antwort

Eine mögliche Antwort auf die am 75. Tag von Irgendlink fotografierte Seil-Übersetzungsanfrage (siehe letzten Artikel hier im Blog) hat die Irgendlink-Blog-Leserin Szintilla wie folgt formuliert:

„Das Seilbild steht auf dem Kopf. Richtig herum ist es ein Seemanns-Notenschlüssel. Wer dort ankommt muss ein Shanty singen. ;-)

Meine Antwort auf diese Antwort sieht so aus:

Bildvorlage: Irgendlink
Collage: Sofasophia

Mehr Bilder und Texte zu Irgendlinks Reise ums Meer: irgendlink.de.

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Bild: iDogma –
Fotografiert mit dem iPhone (Handy mit Photo- und anderen Funktionen).

Eine dieser Fragen

Heute mal wieder ein Selfie, wie das so schön in unserer iPhoneArt-Community heißt 🙂

Warum der Mensch Selbstbildnisse macht, weiß ich nicht. Warum ich ab und zu Selbstbildnisse mache? Vielleicht einfach, um mich zu vergewissern, dass ich noch da bin? Im Wandel wie alles. Mit Schatten und allem, was dazugehört.

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Bild: iDogma –
Fotografiert und bearbeitet mit verschiedenen iPhone-Apps (integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).

Virtuelles Stoffwexelprodukt – visuell auch

Ausdrücken, was Eindruck hinterlassen hat.

Das ist es doch eigentlich – unter anderem –, was Kunst ist und woher sie kommt. Wir verstoffwechseln mit kreativen Werkzeugen, was uns beschäftigt und finden über den künstlerischen Ausdruck einen Weg, Verstopfungen aller Art entgegen zu wirken. Irgendlink nennt Blogartikel nicht zu unrecht Stoffwechselprodukte und die Bloggerin Cambra hat das heute so genial in Worte gefasst, dass ich sie hier nur zitieren kann:

All das braucht einen Ausdruck, sonst ist es unverdaulich. Es braucht Schritte, einen Spaziergang, einen Tanz, Lieder. Erst, wenn ich all die Eindrücke ausdrücke, werden sie verdaulich und bekömmlich. Manches kann ich dann ausscheiden, vieles verwerten. Heute ist ein Verdauungstag.

Quelle: Cambra Skades Blog

Zum heutigen Bild: Unterwegs zum Bild „Help!“ (siehe IPA) habe ich ganz beiläufig beim Weitertüfeln dies hier kreiert. Ein Nebenprodukt. Ein Furz sozusagen. 🙂

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Bild: iDogma –
Fotografiert und bearbeitet mit verschiedenen iPhone-Apps (integrierte Software. Alle Bearbeitungsschritte wurden auf dem iPhone ausgeführt).