heimatlos # 7 – sie hören mich nicht

sie hören mich nicht

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Pic: Copyright by Sherry
(Draufklick für groß)

Mehr über Sherry auf unserer Gästeseite und in ihrem Blog (Link in der Seitenleiste).

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9 Gedanken zu “heimatlos # 7 – sie hören mich nicht

  1. Menschen gehen, hasten von hier nach dort, verigeln sich in sich selbst, weder sehen, noch hören sie wirklich, was um sie herum ist … etwas, dass mich traurig macht … liebe Sherry, du hast da eine Szene erwischt und für uns festgehalten, die für mich von der Einsamkeit in dieser Welt spricht … vielen Dank dafür

    liebe Grüße
    Ulli

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  2. Lange gewandert. Fern der Heimat. Ein Stück Heimat aber immer in Herzen tragend. Und so ist Heimat in diesem Moment, daß Lied, dass wir singen während wir durch die Welt wandern. Und auch wenn die Menschen drum herum gefangen in Alltag zu sein scheinen, gehört wird das Lied. Laut & deutlich. So wie dieses Bild laut zu mir spricht. Wunderbar Sherry!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  3. Vielen lieben Dank für euer Feedback. Ich freue mich total, dass ich hier mitmachen durfte. Für mich ist das Thema „heimatlos“ sehr verwandt mit der Einsamkeit (Danke Ulli, genauso empfinde ich es auch: als einsam). Und für Einsamkeit scheine ich irgendwie einen Blick zu haben, deshalb konnte ich auch endlich einmal etwas zu dieser Seite bei-schenken.

    Lieben Gruß,
    Sherry

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  4. liebe sherry
    ich mag das bild auch total. was emil über die musik sagt, kann ich unterschreiben.

    eine geige ist für mich ein ausgesprochen friedliches, sehnsüchtiges, wehmütiges instrument und erzählt von inneren räumen, die für andere oft unzugänglich und für die spielenden selbst oft genug unerreichbar sind. ein instrument, dass ich übrigens, wäre ich musikalischer, mir zu spielen gewünscht hätte. ich liebe die stimmung, die das instrument und das bild in mir auslöst.
    herzlich, soso

    ps: hab ich dir eigentlich verraten, dass ab neuem zyklus die moderation der lust und laune der bildschaffenden obliegt? du hast ja schon – intuitiv, falls ich es noch nicht gesagt haben sollte … und wenn nicht, hole ich es hiermit nach … 🙂

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      1. nein, das nicht. ich koordiniere das laden der bilder und gestalte die artikel wie gehabt. aber der rest ist bei euch, heisst: kommentare und links/pingbacks in euren blogs, wenn ihr wollt. 🙂

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  5. Vielleicht geht die Musik ins Leere.
    Vielleicht verklingt die Melodie ungehört.
    Ohnehin gibt es kein Recht auf Rezeption, kein Recht aufs Gehörtwerden.
    Einzig im Konzert besteht ein Kontrakt zwischen Akteur und Rezipient. Dort herrscht Diskretion und Stille und das angespannte Warten auf das, was kommen mag.
    Aber im offenen Raum einer Straße gibt es einen solchen Kontrakt nicht. Diese inhomogene Öffentlichkeit wird bestimmt von den vielen konkurrierenden Angeboten und optischen wie akustischen Übergriffen auf die anonyme Masse der Passanten, die alle für sich in ihrer je eigenen Welt leben. Da kann der weiche Ton einer Geige schon mal überhört werden.
    Aber wer sagt uns das? Der Titel, der uns eine innere Rede des Musikanten suggeriert? Genausogut, und ich will es gerne glauben, könnte man den versonnenen Gesichtsausdruck der vorübergehenden Frau so deuten, dass sie von einer angenehmen Erinnerung heimgesucht wurde, und zwar gerade in dem Moment, als ihr ein Melodiefetzen ins Ohr drang. Sie reagiert nicht, trotzdem behält sie den Ton und was er auslöste im Sinn.
    Das Foto stellt eine Szene still, hält fest, was im Fluss ist, und alles , was wir dann in ihr zu sehen meinen, ist Teil einer Projektionsleistung, die genausoviel über uns wie über das Sujet des Bildes aussagt. Das ist ja das Spannende am Machen und Betrachten von Bildern.

    Gruß, Uwe

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  6. Ich gestehe vielfach ziehe ich auch gedankenversunken durch die Stadt, die Sinne auf den nächsten Einkauf fixiert … und manchmal wenn ich’s denn höre, möchte ich auch gerne weghören, es kommt darauf an, wie und was gespielt wird …

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