8 Gedanken zu “Drei Bilder #25 − Altäre I

      1. Wäre die Madonna üblich groß gewesen, passend für diese kleine Nische, hätte ich das Foto nicht mehr SO reizvoll gefunden. Sie füllt trotz ihrer Kleinheit diese Nische mit einer Größe aus, die mich beeindruckt hat.
        Nein, ich glaube nicht, daß es an eine Entwürdigung der Frau denken lassen sollte. Eher an eine Würdigung, eine liebevolle Geste

        LG von Bruni

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    1. Du hast recht, sie sieht geschrumpft aus. Vielleicht war die Vorgängerfigur größer? Andererseits: da wollte jemand unbedingt eine Madonna haben, eine leere Nische kam offenbar nicht in Frage — das, finde ich, hat etwas Rührendes.

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      1. Unbedingt … ich freue mich immer, wenn ich wandern gehe und solch kleine Marienaltäre entdecke, hier gibt es sie weniger, aber um die Ecke, in der Schweiz, habe ich schon sehr feine enteckt, daran musste ich auch denken, als ich das Bild sah …

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  1. Ich bin ja weder katholisch noch fromm, aber irgendwie mag ich ja diese Altärchen am Wegrand. Zumal ich einst in einem etwas größeren vor heftigem Regen Zuflucht gefunden hatte. Das verkörpern sie für mich: Kleine Alltagsfluchten auf dem Weg von A nach B. Erinnerungen daran, dass nicht alles fassbar ist.
    Und am Katholentum mag ich, dass die weibliche Figur nicht ganz so unsichtbar ist wie im Evangelentum. Wie viel oder wie wenig die beiden auch immer mit dem wirklich Göttlichen, so es das gibt (ich ahne es) zu tun hat, sei dahingestellt …

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