Drei Bilder # 5 – Fotomontagen

0269a 19.12.15 die verwicklungen der welt-flucht

Verwicklungen/Flucht © Ulli Gau
(Klick macht groß)

Mehr von und über Ulli gibt es auf der Pixartix-Gästeseite und in ihrem Café

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4 Gedanken zu “Drei Bilder # 5 – Fotomontagen

  1. Schwierig, etwas zu diesem Bild zu schreiben. Optisch mag ich es sehr. Ich mag die Bearbeitung. Aber dazu, zum Thema, das du damit ansprichst, etwas zu sagen, etwas, das adäquat ist, fällt mir schwer.
    Meine Betroffenheit zum ganzen Thema ist keine Frage.
    Mich berührt die Verbindung der Begriffe „Verwicklung“ und „Flucht“. Darüber denke ich nach, wenn ich das Bild sehe. Frage mich, wie du darauf gekommen bist. Was du beim Konstruieren der Bildgeschichte, gefühlt, gedacht, gewusst hast.
    Was es mit mir macht? Es löst eine Art Zerrissenheit aus, obwohl ich das Bild optisch schön finde. Oder vermutlich genau darum. Und vermutlich ist es auch das, was du wolltest?
    In diese Zerrissenheit schwingt Heimatlosigkeit als Thema mit hinein. Ob impliziert durch das Thema oder vom Bild selbst kann ich allerdings nicht genau sagen.

    Danke für das Bildgedankenfutter.

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    1. Liebe Soso, ja, es ist ein sperriges Thema und ein eben sehr verwickeltes und es gibt Verwicklungen, mehr, als uns gerade lieb sein kann. An all das und so einiges rundrum dachte ich, als ich das Bild machte- der eher ruhige Hintergrund steht für mich für friedliche Wege und Lösungen, die Verwicklungen stellen sich den Flüchtenden entgegen, liegen in spitzem, Vorsicht: Verletzungsgefahr! Und Vorsicht: die Werte, Gedanken und alles Gewohnte, das Fremde, die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe, die Frauen, Männer, Kinder, Gefühle, alles ein Knäuel … ich hoffe noch immer, dass sich das alles auf humane Art und Weise ent-wickelt …
      Ich danke dir für dein Hinspüren
      liebe Grüsse
      Ulli

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  2. Alle immer & überall auf dem Weg. Seit Menschgedenken. Es ist halt einfacher sich seiner Angst hinzugeben als der Anstrengung der Neugierde & Menschlichkeit. Die Wege aber bleiben. Und damit die Meschen die wandern. Das ist auch gut so, da es ohne Wanderung keine Veränderung gibt. Danke für das Erinnern daran, Ulli.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    1. Ja, wir sind Wandernde, immer, das ist so wahr und gleichzeitig weiss ich, dass ich es freiweillig tue und andere müssen es und genau hier liegt der gravierende Unteschied.
      Neugierde, die lasse ich mir nicht nehmen, die Angst treibt in den letzten Wochen und Monaten so unglaublich Hässliches hervor, lass uns bei der Schönheit bleiben, der Neugierde und auf dem Weg.

      Herzensgrüsse an dich
      Ulli

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