Spuren #51 – Unmade Beds (6)

© Mathildenhöhe, Darmstadt 2014, Florian Fritsch

Unmade Beds: Mathildenhöhe, Darmstadt 2014

© Florian Fritsch
(Klick macht groß)

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10 Gedanken zu “Spuren #51 – Unmade Beds (6)

  1. Das Bild überm Bett — dieses Bild. Eine echte Zeichnung? Kohle? Bleistift? Kreide? EIn Original vllt. von Haushundhirsch?

    Für mich wurde die Nebensache hier zur Hauptsache. Interessant.

    (Die Bettwäsche stell ich mir quietschorange-rot-grün-gestreift vor 😉 )

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    1. Das Bild ein Original eines mir bekannten aber ansonsten weithin unbekannten Künstlers aus seiner jugendlichen Schaffensperiode. Die Bettwäsche ein tiefes fast in braune gehende Orange. Und die Nebensachen die Hauptsache wwrden sind mir eigentlich fast immer die liebsten. Vielen Dank, Emil!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    1. Der Aufgewachte schweigt & genießt. Und der Einfluss dessen, was sich Menschen an die Wände hängen kann gar nicht genügend gewürdigt werden. Vielen Dank, Walter.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  2. Mich fasziniert der visuelle Reim, den die Lampe rechts mit ihrer Spiegelung links bildet. So stellen sich optische Verbindungen zwischen Bett und Aktstudie ein, die man auch inhaltlich lesen kann, wie es Walter und Emil schon andeuten.
    Mehr als Vermutungen können es aber nicht werden, denn die Leere des ungemachten Bettes setzt UNSERE Fantasien frei, mit denen WIR in den zerwühlten Decken und den Abdrücken auf den Laken die Menschen und ihre Körper hinzudenken, die sich hier im Rhythmus des Schlafs, der Liebe und des Traums bewegten, noch dazu in einem Hotelbett auf einem der Kunst gewidmeten Hügel, der einen Frauennamen trägt: Mathildenhöhe.

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  3. Ob das Mathilde ist, da, auf dem Bild? Das sieht nach einer kurzen Nacht aus, und ich würde mir wünschen, das Bettzeug wäre weiß, aus knistrigem Leinen oder doch zumindest Baumwolle, das wäre Ruhe fürs Auge. Aber das einzig Weiße ist der Lampenschirm, gleich zweimal. Das Bild ist wie der heutige Tag, der einen hinausschickt ins Freie, unter Sonne und Himmel.

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    1. Baumwolle, die die Haut kühlt während die Träume zu Mathilde wandern. Und wenn ein Foto einen hinaus ins Freie schickt, dann hört der Traum nicht mit dem Aufstehen auf, entwickelt sich weiter unter Sonne & Himmel, bis er am Ende wieder bei Mathilde auf der Höhe ankommt. Danke, Lakritze.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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