Spuren #25 – ausgeflogen

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7 Gedanken zu “Spuren #25 – ausgeflogen

  1. Es gibt kaum Rührenderes als ein Nest, ausgepolstert mit lebendem Moos und Vogelflaum, offen zum Himmel. Ein Inbild von Liebe und Sorgfalt.
    Dieses liegt auf der Erde; ich hoffe nur, es ist nichts Schlimmes passiert. Und das ist dann auch wieder tröstlich: wenn, dann ist schnell ein neues Nest gebaut.

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  2. Immer wenn ich jemanden sagen höre, dass Tiere keine Empfindungen haben, stelle ich mir ein Nest vor. Ein Vogelpaar, dass ein Nest baut. Mag sein, das ich es romantisiere, vermenschliche, dennoch ist für mich dieser Akt – auch der Brut und der Aufzucht – etwas zutiefst zärtliches.

    Doch dann dieses Nest hier mit zerbrochenen Eiern? Ein Fall für die Spurensicherung womöglich? Sind die Jungen ausgeflogen, groß genug geworden, selbständig, oder selbstfliegend sozusagen? Oder war der Kuckuck da oder ein anderer Räuber?
    Ein Krimi im Tierreich?

    Wie auch immer: Ein sehr berührendes Bild!

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    1. Daß wir im Nestbau von Vögeln einen Akt der Zärtlichkeit sehen können, ist etwas, das uns Menschen auszeichnet. Ich nehme an, es hängt damit zusammen, daß wir Geschichten erzählen und Gefühle erzeugen können mit etwas, das es gar nicht gibt.

      Eine Fähigkeit, die uns eine Verantwortung für die Schöpfung aufbürdet, die Tiere nicht haben.

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      1. Eine Fähigkeit, die uns eine Verantwortung für die Schöpfung aufbürdet, die Tiere nicht haben.
        Das ist auch dringend nötig. Schließlich sind wir die einzigen Tiere, die mehr nehmen, als sie zum Leben brauchen. Wenn uns nicht unsere Vorstellungskraft davon abhält, was sonst?

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  3. Flügge werden ist ein hartes Stück arbeitet. Und das gemütliche Nest, das Gewohnte aufzugeben um zu neuen Ufern aufzubrechen ist ein langer Weg. Derjenige, der sich wagt ihn anzugehen wird am Ende belohnt mit neune Einblicken. Ein tolles Bild!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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