Spuren #13 – Lebenskunst

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Lebenskunst

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14 Gedanken zu “Spuren #13 – Lebenskunst

  1. Es waren jeweils gemütliche Ausfahrten, 4 Personen mit genügend Picknick, die Fenster hochgeklappt, den Wind in den Haaren, durch die Kurven schaukelnd ging es über die schweizerischen Jurahöhen und es konnte passieren, dass an steilen Rampen ausgestiegen werden musste und man schieben durfte. 🙂

  2. Oh ja, dieses Auto hat auch bei mir Spuren hinterlassen, Erinnerungsspuren aus jener Zeit, als das Trampen noch geholfen hat. Solche Enten hielten meist an, da ihre Fahrer oft aus der sog. „alternativen Szene“ kamen, links gesinnt und für vieles Unkonventionelle offen waren. Reinsetzen, sich fallen lassen in die weichen Sitze, und eingelullt von psychedelischer Musik und passivdrogiert vom Rauch der Joints konnte man weiter für die Dauer einer Autofahrt von einem anderen Leben tagträumen ..:-)
    Gruß, Uwe

    1. Genau, das waren auch damals meine Erfahrungen. Meine wenigen Enten-Fahrten waren immer beim Trampen. Überhaupt hielten – so meine Erinnerung – für mich vor allem französische Fahrzeuge. Was das über die KäuferInnen und FahrerInnen auch immer aussagen mag … Vive la vie?
      Ja.
      Ich danke dir … 🙂

  3. ein Auto, dass auch bei mir Spuren der Erinnerungen hinterlassen hat, ich mochte die Schaukelei und den Schaltknüppel sehr, aber als wir einmal zu Fünft mit einer Ente von Düsseldorf nach Berlin gefahren sind, war ich richtig froh, als die Fahrt rum war! Die Stange in der Mitte war entsetzlich unbequem und wir wexelten immer schneller die Plätze … heute wollte ich keine Ente mehr haben. Vorbei ist vorbei!

    herzlichst Ulli

    1. Du bist damit selbst gefahren? Ich nur immer als Autostopp-Mitfahrerin. Früher. In jungen Jahren. Die Stange in der Mitte kannte ich aber vom R4 einer Freundin, mit der ich erste private Fahrstunden machen durfte. Hach … wie einfach doch das Leben damals war. 🙂

    1. Der Döschwo ist eben ein ganz besonderes Lebensgefühl. Ein „mir doch egal“ der ganz besonderen Art. Ähm, was ist wohl ein P601? Muss ich gleich mal suchmaschinen …
      Ich sass auch immer nur neben oder hinter dem Lenker, der Lenkerin.

      EDIT: Ach, das Pendant in Trabi! 😉

  4. Was mir an der Ente wirklich gefällt, ist, daß sie als Auto ziemlich nah an „kein Auto“ dran ist. Man kann sie ohne viel Werkzeug in kurzer Zeit zerlegen (das habe ich mal im Fernsehen gesehen), und es ist, naja, nichts Überflüssiges dran. Aber gut sieht sie aus! (Und natürlich hätte ich auch Enten-Geschichten. Na, die bleiben heute im Kofferraum.)

    1. Wie jetzt? Das wäre somit das perfekte Fahrzeug für Irgendlinks These. Dass man ein Auto in seine Einzelteile zerlegt bis zur nächsten Fahrt aufbewahren können müsste, um Parkplatzgebühr zu sparen. Hat was, finde ich.
      (Auf deine Enten-Geschichten wäre ich aber schon sehr gespannt …!)
      🙂

    2. Och, war ja nicht meine (ich hatte einen Käfer), sondern die Schwester-Ente. Einmal hat sie eine braune (die ihr nicht gefiel) gegen eine gelbe getauscht, beide waren ziemlich gleich schrottreif. Das Verdeck der gelben war eingerissen, und bei Regen mußte man immer mit Eimern und Handtüchern fahren. Gegen ein SUV hätte das arme Ding keine Chance, aber hübsch war es. Und charaktervoll.

  5. Meine war taubenblaugrau. Ich rieche noch immer den Duft ihres Inneren (damals mein erster Neuwagen), höre sämtliche Geräusche, die man nur so in der Ente hören kann (Schaltung, Scheibenwischer, Blinker und Fensterrunterklappenlassen, vom Motor ganz zu schweigen), und ich bin noch immer vom Abschiednehmen traumatisiert. Zumal ich nach Verkauf und anschließendem Fahren eines Golfs (sorry) immer noch den entgegenkommenden 2CV-Fahrern das Victory-Zeichen machte.
    Dieses Foto tut einfach gut !!

    Herzliche Grüße, liebe Soso, mb

    1. Ich finde es total schön, was ich mit diesem Bild an Erinnerungsspuren wecken durfte. Und du hattest sogar einen richtigen Döschwo! Fast beneide ich dich darum – nicht aber um das Abschiedstrauma.
      Danke fürs Teilen deiner Erinnerungen!

  6. Ich bekenne ja, das ich auf solch alte Karren stehe. Genauso wie auf Lebenskunst. Und auf soso-Kunst. Und irgendwie muss ich beim 2CV auch immer an selbstgedrehte Zigaretten denken. Schöne Gedanke. Und ein schönes Bild, soso!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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