Spuren #7 – Inschrift

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Inschrift

© Lakritze
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15 Gedanken zu “Spuren #7 – Inschrift

      1. Ich bin eben mal ins Internet getaucht. Hier ist, was da angeblich stand:
        „Errichtet von dem Staat, der Rheinprovinz, dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und der Stadt Düsseldorf“
        Glaubst du, das könnte die fehlende Inschrift sein, oder steht da irgendwo noch eine Tafel rum? Falls ja: Auf dieses Wissen hätte ich nun auch verzichten können. (Willst du den Link?)
        Liebe Grüße, Christiane

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      2. Ui, danke fürs Tauchen! Wenn das die Inschrift war, dann kann ich nicht nachvollziehen, wieso sie weg ist. (Vielleicht herrschte irgendwo anders Buchstabenmangel?) Ich kann auch die Buchstaben und die Löcher nicht abgleichen; nur daß es mal fünf Zeilen gewesen sind, ist augenscheinlich. Mh.
        An der Germania bei Rüdesheim zum Beispiel haben sie den ganzen Text gelassen; und, du meine Güte, was für ein vaterländischer Quark das ist.

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    1. Das Denkmal gilt „Vater Rhein und seinen Töchtern“. Der Drache ist, vermute ich, Fafnir; den hat Siegfried von Xanten der Sage nach irgendwo im Odenwald erschlagen. Jedenfalls: sein Schatz soll bei Worms (oder so) im Rhein gelandet sein. Ganz große Märchenstunde. .)

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      1. Ich liebe diese Geschichten. Ich hatte bei dem Drachen und dem Schwert tatsächlich eher an Siegfried als an den hl. Georg gedacht. Und Spekulationen über den Verbleib des Rheingoldes gibt es ja wie Sand (am Rhein). Danke für die Aufklärung!
        Liebe Grüße, Christiane

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  1. Denkmäler sind Spuren vergangener Zeiten, nicht alle sind eindeutig und ich stehe dann davor und versuche sie zu lesen, hier müsste ich wohl Blindenschrift können?!
    Die Krone ist gefallen, das Schwert gebrochen, der Adler pfeift aus dem letzten Loch, die Schlacht ist vorbei, Gewinn ist vorübergehend, wie die Zeit aus der das Ganze stammt-

    herzliche Grüsse Ulli

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    1. Da sagste was. Ich habe nicht herausgefunden, was da stand, nehme aber an, irgendwas von der Überlegenheit der deutschen Nation, was man dann nach zwei von ihr angezettelten Kriegen nicht mehr gut stehen lassen konnte. So erzählen auch die unlesbaren Reste noch eine Geschichte.

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  2. Diese grandios blassen Farben hinterlassen einen wunderbar monumentalen Eindruck. Und die Risse, die wir in uns tragen, sprechen manchmal mehr als tausend Worte. Die Spuren, die wir lesen, sind lauter als jedes Geschrei. Und die leisen Bilder sind für mich immer wieder die eindrücklichsten. So wie dieses wunderbar stille Bild. Vielen Dank, Lakritze.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  3. Liebe Lakritze,

    vermutlich hätte auch mich (ich kann sogar sicher sagen „uns“) diese Leerstelle sofort angezogen! (Mehr auf jeden Fall, als die noch existierende Inschrift der Germania, die ich über zu viele Jahre von meinem Schreibtisch aus – in der Ferne – sehen konnte.)
    Spannend einfach, wie der Versuch, bestimmte Spuren zu hinterlassen, ganz andere hervorzurufen vermag!
    Ein feines Bild und eine besondere Geschichte.

    Danke und liebe Grüße, mb

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