die andere Seite # 01 – der Hund

 soso1_Der Hund

Juchhu, es geht wieder weiter auf Pixartix!

Dieses Mal stellen Soso, Eckisoap, Florian Fritsch alias Hobokollektiv, Walter Neiger, Uwe Heckmann, Lakritze und ich Bilder zum Thema DIE ANDERE SEITE vor. Ich freue mich darauf, noch einmal eine Runde zu moderieren, freue mich auf die Kommentare und eventuellen Diskussionen zu den Bildern.

ich wünsche euch viel Spass und Inspiration

Ulli

der Reigen wird mit einem Bild von Soso eröffnet, und ich bin mindestens so neugierig auf die andere Seite wie

der Hund

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(Klick macht groß)

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17 Gedanken zu “die andere Seite # 01 – der Hund

  1. es ist schon witzig, jetzt auf die Seite zu kommen und der Hund schaut mir direkt in die Augen, so gerne würde er auf die andere Seite kommen, nicht wahr?!
    liebe Soso, ich danke dir für dieses Bild, das mir die Eintrittspforte zum neuen Zyklus leicht gemacht hat-

    herzliche Grüsse Ulli

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    1. Er hat zuerst eine Weile gebellt, auf französisch, was ich leider nicht so gut verstand. Umso besser verstand er wohl mich, als ich auf Schweizerdeutsch mit ihm redete. Er schwieg und hörte zu. Was beweist, das Tiere alle Sprachen verstehen, wenn sie aus dem Herzen kommen.

      Gefällt 3 Personen

  2. „Die Augen eines Tieres sind, wenn sie einen Menschen betrachten, aufmerksam und wachsam. Das gleiche Tier wird wahrscheinlich andere Tiere auf die gleiche Weise ansehen. Für den Menschen ist kein besonderer Blick reserviert. Doch keine andere Gattung als die des Menschen wird den Blick des Tieres als vertraut empfinden. Andere Tiere nimmt der Blick gefangen. Der Mensch jedoch wird sich, indem er den Blick erwidert, seiner selbst bewusst.
    Das Tier betrachtet ihn genau, über einen schmalen Abgrund des Nicht-Verstehens hinweg … Der Mensch blickt ebenfalls über einen ähnlichen, wenn auch nicht identischen Abgrund des Nicht-Verstehens hinweg. Wo immer er auch hinblickt, er blickt immer über einen Abgrund aus Unwissenheit und Angst …
    Zwischen zwei Menschen werden die beiden Abgründe, jedenfalls im Prinzip, durch die Sprache überbrückt. Die Sprache erlaubt es dem Menschen, auf den anderen zu rechnen wie auf sich selbst …
    Kein Tier aber bestätigt den Menschen, weder im positiven noch im negativen Sinne … Aber die ihm fehlende gemeinsame Sprache, sein Schweigen gewährleisten seine Distanz, seine Verschiedenheit, seine Ausgeschlossenheit vom Menschen.“ (John Berger, Warum sehen wir Tiere an?)

    Und so bleibt das Tier trotz all unserer Bemühungen, Herzungen oder Domestizierungen auf der „anderen Seite“, was ich persönlich immer mitbedenke, wenn ich einem begegne.

    Gruß, Uwe

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    1. Der Abgrund des Nicht/Verstehens, den Herr Berger da erwähnt, besteht zweifellos. Doch gibt es immer wieder diese wunderbaren, hellsichtigen Momente, wo er sich auflöst. Nennen wir es Illusion, Fiktion oder Einbildung. Oder Realität.
      Ich bin mit Tieren aufgewachsen und habe es immer wieder erlebt: Dieses Sich-Verstehen ohne gemeinsame Sprache.
      Kurze Augenblicke. Dann sind die Seiten wieder klar definiert: ich hier, das Tier auf der anderen Seite.
      Spannend alleweil, sich darüber mal Gedanken zu machen.
      Danke für das anregende Zitat.

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  3. Die Nase im Wind, der Blick neugierig … es gibt keine Grenzen, die nicht überwunden werden können. Für niemanden. Denn nichts ist so vielversprechend wie die andere Seite & der Weg dahin.

    Viele Grüße & wieterhin sichere Straßen, Fritsch.

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