Geheimnis # 34 – Friedhofsgeheimnis

Friedhofsgeheimnis
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18 Gedanken zu “Geheimnis # 34 – Friedhofsgeheimnis

  1. es ist ein Blick durchs Schlüsselloch, das keines ist, der Blick fällt auf orientalisch anmutende Ornamentik, ob so die andere Seite ausschaut, die wir alle irgendwann betreten werden? Der Titel gibt das Geheimnis vor und erweitert sich beim Blick, und fragt ob es ein Grabstein ist, durch den ich schaue? Was aber wirklich dahinter ist, das weisst nur du allein, Rotewelt und ich bin gespannt, ob du das Rätsel auflöst …

    für mich ist es ein sehr fein gewebtes Geheimnis- danke dafür, hab einen feinen 2. Advent
    herzlich grüsse ich dich

    1. Dankeschön, Ulli. Wie bei einem Blick durchs Schlüsselloch kann man sich dort durchaus fühlen. Ja, es handelt sich um ein Grabhäuschen auf dem Friedhof Montmartre. Man kann durch die ornamentalen Aussparungen der Metallfassade hineinschauen und je nach Licht das Fensterbild an der Rückwand erkennen. Herzlichen Gruß dir, Ute

      1. Grabhäuschen … das klingt ganz anders als Gruft und gefällt mir- wie unterschiedlich doch die Bestattungskulturen sind und wie faszinierend- danke dir, dass du das Geheimnis gelüftet hast- liebe Grüsse

  2. Das Anrührende für mich ist: aufwendiger, kostbarer Schmuck, wo kein Lebender ihn sieht; sogar aktiv vor Blicken geschützt. Eine Art Zwiesprache — ja, womit? Mit den Toten, mit der Tradition? Mit Gott? Ein ausgeziertes Kämmerlein, wo wir gar nicht, die Besitzer der Gruft nur vorübergehend und die Toten eben tot hinkommen. Das ist ein wirkliches Rätsel.

    1. Stimmt, es ist schon faszinierend und rätselhaft, dass uns der Blick auf diese kleinen Kostbarkeiten fast verwehrt wird, wir müssen zum Voyeur werden, um etwas davon zu erhaschen, als seien wir, die Lebenden, es nicht würdig. Diese Grabhäuschen üben auf mich große Anziehungskraft aus. Danke für deinen Kommentar, Lakritze.

  3. Das ist unbezahlbar gut. Der Blick einmalig. Der Minimalismus großartig. Und das Geheimnis bleibt ein Geheimnis dank des tollen Spiel der Formen, dass sich so in den Vordergrund drängelt & hypnotisiert. Ein Wahnsinnsbild, liebe rote Welt.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

    1. Oh, so große Worte für ein zu großen Teilen unscharfes Bild… Zuerst hielt ich es für nicht gelungen, weil nur das „Schlüsselloch“ scharf ist, denn beabsichtigt war das nicht, doch dann war ich froh darüber, weil es nur so wirkt – und genau dadurch drängt sich ja das Dahinter und die Form in den Vordergrund. Danke, Fritsch.

      1. Unscharf ist die neue Schärfe & genau die richtige Portion Würze. Ich mag dieses Stilmittel sehr, ganz egal ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Und ich wage einmal die These, dass viele der wirklich berührenden Fotografien dem Zufall entsprungen sind.

        Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  4. Wunderbar. Berührend, wie alt und neu, Handwerkskunst und sakrale Kunst, monochrom und bunt hier aufeinandertreffen und sich ergänzen. Ein herrliches Bild, das mich nur wegen des Titels an Friedhof denken lässt. Ansonsten hätte ich es wohl eher in einem alten Park angesiedelt – was im Grunde ja etwas ähnliches ist, ein friedlicher Hof, ein friedlicher Ort …

    1. Ich mag den Begriff „friedlicher Hof“ sehr, Soso, und habe ihn auch selbst schon öfter benutzt. Freut mich, dass du es auch so siehst und dass dir das Bild gefällt. Genau dieses Zusammenspiel von Handwerkskunst und sakraler Kunst/dem kleinen farbigen Glasfenster, mag ich auch ausnehmend gern, auch den Kontrast von schlicht grau-metallen und dem Farbigen, das versteckt dahinterliegt. Interessant deine Assoziation an einen alten Park. Danke.

  5. dieses bild macht mich ganz wuschig! 😀 ich drehe und wende und vergrößere es. dass ich nicht dahinter schauen kann, stachelt meine neugier an. ich möchte doch zuuuu gern wissen, was es ist! ein gemälde vielleicht? an eine wand gemalt oder in einen rahmen gehängt? und warum friedhof?
    hach … ich gehe nochmal das foto anschauen! vielleicht kann ich ja doch noch mehr sehen.
    einen schönen 2. advent wünsche ich dir auf jedenfall! 🙂
    herzlichst kerstin

    1. Das Bild macht dich wuschig, Kerstin? Das finde ich lustig! Ja, drehen und wenden hilft nicht, lach! Das ist ein kleines Fensterbild, in die Rückwand eines Grabhäuschens eingelassen, auf dem Friehof Montmartre in Paris. Dort gibt es auf allen Friedhofen schöne Grabhäuschen, die mich sehr faszinieren. Und vor allem die, in deren Rückwand sich (Fenster)bilder befinden und die je nach Lichteinfall wunderbar leuchten. Das Bild zeigt eine Figur, siehst du die Hand oben? Ich hoffe, du bist jetzt nicht mehr nervös? 😉 Danke dir!

      1. ok 😀 jetzt bin ich ruhiger.
        und diesen friedhof habe ich vor langer zeit auch schon besuchen dürfen. er ist wunderschön. aber diese fensterbilder habe ich nicht mehr in erinnerung.
        danke für diesen geheimnisvollen blick!

      1. Ah, ich sah nur, dass mein Kommentar mit den Links noch moderiert werden muss, also ist er im Spam gelandet, aber ja nun rausgeholt, danke. 😉

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