Geheimnis # 16 – im Wasser wohnen viele Geheimnisse

geheimnis Ulli_5 Geheimnis - Tod

im Wasser wohnen viele Geheimnisse, auch Tod

© by Ulli
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21 Gedanken zu “Geheimnis # 16 – im Wasser wohnen viele Geheimnisse

  1. was sind das für geheimnisvolle schädel? wohnt der tod höchst selbst im wasser?
    über ihm das leben und die geburt?
    es ist ein sehr beeindruckendes bild für mich. 🙂
    und ich grüße dich herzlich

    1. ob der Tod im Wasser wohnt? ich denke, er wohnt überall, nur hier hat er sich in Form eines Paares gezeigt, alles andere bleibt noch geheim 😉 danke dir
      hab einen feinen Tag, herzlichst Ulli

    1. ja, liebe Soso, wir werden es nie verstehen, nie ganz, egal was die Wissenschaft auch freilegt und erkennt, wenn ich z.B. an Geburt denke, was wissen wir heute nicht alles darum und darüber, aber wenn dann so ein kleines Wesen auf die Welt kommt und wieder einmal alles dran ist, ob bei Kätzchen, Mensch oder anderen, ist es immer wieder noch ein Wunder und ein Geheimnis, noch ganz anders ist es mit dem Tod, wie sagte einmal Rinpoche so schön zu einer Frage nach Tod und Wiedergeburt, so wirklich weiss man es nicht, es kam ja noch niemand zurück und hat erzählt, wie es dort war … ja, genau, dachte ich damals, denn Nahtoderfahrungen drehen sich ums sterben, den Prozess, sind noch nicht Tod an sich.
      Romane könnte man schreiben und werden geschrieben 😉

      herzliche Grüsse zu dir ins Tal vom mal blauen, mal grauen Berg, je nachdem welche Nebelschwade gerade steigt oder sich verzieht

  2. Sehr passend: die leuchtende Herbstidylle am Weiher als Schädelstätte!
    Setzt mit dem Herbst doch das „wilde, verbleichende Abenteuer, der Tod“ ein, wie es bei Sándor Márai heißt.

    Bleibt noch das Geheimnis des Todespaares? Gemeinsamer Freitod, zweifacher Mord oder Doppelgrab?

    Aber ohne Aufklärung können sich mehr Geschichten um die einander zugewandten Skelette „ranken“.

    Gruß, Uwe

  3. Das ist für mich ein wunderschönes Bild. Mich erinnern diese Gerippe an etwas, an ein vorgeschichtliches Begräbnis, das ich in einem Museum gesehen haben muß; da hatten die Toten in solch zärtlicher Haltung in der Erde gelegen. Dazu paßt für mich die herrliche Herbstlandschaft darüber: Vergehen, das dem Werden vorausgeht. Das Herbstbild schlechthin, Ulli.

      1. P.S. ne gute Stunde später, ich weiss nicht mehr genau wann und wo ich dieses Foto der Sklette fand, es war genau diese Zärtlichkeit, die mich faszinierte und warum ich das Bild in das von mir einarbeitete

        du schreibst, dass das Vergehen dem Werden vorausgeht, im Jahreskreis, von hier aus betrachtet, stimme ich zu, aber wurde nicht erst einmal etwas, was dann verging, damit es erneut es werden konnte und kann, naja, das ist jetzt wohl die Frage nach dem Huhn und dem Ei …

  4. Alles geht in alles über. Und alles kommt aus allem. Der Kreis,der immer wieder beginnt. Der Kreis,der niemals aufhört. So wie die Straßen, die Jahre & alles was wir zwischendurch sammeln. Das mag ich sehr, Ulli. Tolles Bild!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

    1. Das ewige Lied vom werden und vergehen und wenn wir dann, statt uns zu fürchten, laecheln, dann laechelt das leben zurück… So long und herzlichen dank fuer deins, gefällt mir

  5. Wieder einmal zeigt es sich, dass das Sehen sehr vielfältig ist. Es ist sicher auch abhängig von der augenblicklichen Lebenssituation. Mich hat der Kontrast erschreckt. Es gibt keinen Übergang von den warmen Farben des Herbstes zu den kalten des allerletzten Winters. Selbst die Spiegelung im Wasser bringt keine Hoffnung. Wie ein gerader, kalter, präziser Schnitt verläuft die Linie zwischen warmen Leben und Tod. Wären die Bäume kahl, das bunte Laub vertrocknet dem Verfall preisgegeben – was ja auch so kommen wird, wie wir wissen, – wäre der Kontrast nicht so heftig. Ich weiß nicht, ob ich das verständlich beschreiben kann, was ich empfinde. Du arbeitest mit sehr starken Emotionen!
    Liebe Grüße schickt Dir
    Elvira

    1. Liebe Elvira, da habe ich wohl tatsächlich starke Emotionen bei dir ausgelöst, ich hoffe, das es nicht wirklich schlimm war- für mich ist Tod nicht wirklich bedrohlich, ich habe mehr Angst vor dem sterben an sich … und hier bekommt Tod für mich etwas freundliches und zugewandtes, wie ich es nie zuvor gesehen habe und ist mir tatsächlich ein Trost- ja, es ist immer wieder bemerkenswert wie unterschiedlich die Empfindungen zu den Bilder sein können, ich danke dir sehr für deins

      herzliche Grüsse Ulli

      1. Nein, der Tod ängstigt mich nicht. Der Weg dorthin ist es, der mich manchmal frösteln lässt. Leider sehe ich in meinem Beruf viele Wege, die ich nicht gehen möchte.
        Nein, liebe Ulli, die Emotionen waren nicht schlimm. Aber das Bild hat etwas sehr verstörendes, etwas, das mich anzieht und gleichzeitig abstößt. Ein Bild, vor dem ich, hinge es in einem Museum oder einer Galerie, sicher sehr lange verweilen würde.

      2. liebe Elvira, jetzt atme ich aus,denn schockieren wollte ich gerade mit diesem Bild nicht, ja, zum verweilen einladen schon und dem hinterher sinnieren,was es hochspült, was ja für jeden etwas anderes sein kann und darf- wenn du von den Wegen schreibst, ja, da packt mch auch manchmal der Grusel-
        danke dir noch einmal von Herzen

  6. Die idealen Herbstfarben, wunderbar, fast märchengleich, wie auf einem alten Gemälde; es würde nicht wundern, wenn am Ufer ein Hirsch stünde oder Rotkäppchen dort entlangspazieren würde; dazu die Spiegelung im See, die den Effekt verdoppelt. Und dann, wenn der Blick weiter nach unten schweift, der Schock, die Zerstörung des Idylls… Was für ein Bruch, was für ein Kontrast! Hier wird das Wasser eisiggrau und der Tod scheint hindurch, als würde er uns auslachen, weil wir zuerst einer Illusion erlegen sind und von einem Geheimnis keine Spur gesehen haben. Das ist wirklich ein fantastisches Bild, Ulli, ich bin begeistert und gleichzeitig gruselt es mich!

    1. du beschreibst das Bild sehr ähnlich, wie Elvira (s.o.), die Herbstidylle und dann die Kühle, die Faszination und den Grusel … mich gruselt es nicht, ich bin immer und noch immer wieder sehr fasziniert von den „fröhlich zärtlichen“ Skeletten, aber so ist es eben mit den Bildern, sie haben je nach Betrachtung immer wieder eine andere Wirkung und das ist gut so …

      hab herzlichen Dank, liebe Rotewelt und herzliche Grüsse

      1. Ja, interessant, dass auch mich ein leichter Schauer überkam und die meisten das Bild ganz anders aufgefasst haben. Ich sah einen Bruc und Kontrast und finde das Bild gerade deshalb so gelungen, während du und die anderen Betrachter den Bezug zwischen Herbst und Tod hergestellt und eher eine Einheit gesehen haben. Immer wieder spannend, solche unterschiedlichen Interpretationen. Auf die beiden Skelette bin ich nicht mal eingegangen, wie ich nachher gemerkt habe. Dabei liegt ja in ihnen das Geheimnisvolle des Bildes. Ja, sie sind wirklich berührend! Herzliche Grüße, liebe Ulli.

      2. liebe Rotewelt, danke dir für deine Ergänzung, ich habe mir das Bild, aufgrund von deiner und Elviras Sichtweise noch einmal angeschaut und kann den Bruch durchaus auch sehen, auch wenn er sich mir erst durch eure Blicke eröffnet hat, dafür bin ich dankbar, so lerne ich von den Betrachterinnen, was ich als Geschenk empfinde!

        big hug to you
        Ulli

      3. Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich manch anderer bestimmte Bilder sieht, auch meine, aber wie du empfinde ich es auch als Bereicherung.

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