Hüben und drüben #60 – DON’T KNOW WHERE I AM, I DON’T KNOW WHERE I’VE BEEN

© Seebrücke, Zingst, 2013, Florian Fritsch(c) Florian Fritsch
(Klick macht groß)

And you said, this is the first day of my life / Glad I didn’t die before I met you / Now I don’t care, I could go anywhere with you / And I’d probably be happy / So if you wanna be with me / With these things there’s no telling, we’ll just have to wait and see / But I’d rather be working for a paycheck / Than waiting to win the lottery (Bright Eyes)

Mehr von und über Florian Fritsch gibt es auf der Pixartix-Gästeseite und bei Hobokollektiv.

8 Gedanken zu “Hüben und drüben #60 – DON’T KNOW WHERE I AM, I DON’T KNOW WHERE I’VE BEEN

  1. Eine Seebrücke als Bühne für Stehende, Wartende, Schauende und Sitzende. Im Hintergrund die Weite des Meers, darüber ein durchwölkter Himmel. Das zufällige Nebeneinander von Menschen an einem Ausflugsziel, abwartend und auf ein Ereignis, eine Merkwürdigkeit hoffend.
    Und eine Sehbrücke, denn einer der Menschen, eine sitzender Mann mit Sonnenbrille, stiftet einen Kontakt zum Betrachter. Fast mittig postiert antwortet er auf den Blick des Fotografen mit einem Gegenblick.
    Eine Art zu leben, eine Lebensart: wait and see.

    Gruß, Uwe

    1. Die Bühne der Wartenden irgendwo zwischen Hüben & Drüben. Die Seebrücke als Ort des Transits. NOch nicht gegangen, noch nicht angekommen. Vielen Dank, Uwe!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  2. lieber florian – mit diesem deinen letzten bild dieses zyklus läutest du das fernweh, die sehnsucht nach mehr ähm mehr bei mir ein. wieder präsentierst du uns eine deiner famosen von songs unterlegten bildergeschichten …

    wer weiss, vielleicht gewinnen wir ja eines tages wirklich im lotto? 😉 aber ob es das dann wäre?

    1. Danke, soso. Und ich mag den Gedanken, das vielleicht das größte Glück das Glück der kleinen Dinge ist. So warten wir. So stehen wir hier. So gehen wir über die Brücken & sehnen uns nach dem Meer. Im Hüben & im Drüben.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  3. lieber Florian, das ist ein Bild von dir, das schon länger in mir wohnt, es ist der Mann in der Mitte, dessen Blick hinter der Sonnenbrille verborgen ist und doch schaut er mich an,und zwar direkt, er ist allein, vielleicht verbandelt mit dem Fotografen, er ist nicht einsam, er hat schon so einiges vom Leben gesehen, er raucht und ist gelassen, das Meer in seinem Rücken, und auch er wird das Schiff besteigen und von hüben nach drüben reisen, so wie wir alle, irgendwann … nur er weiss es!
    es ist nicht der erste Tag seines Lebens, eher einer seiner letzten …

    es ist ein Bild, das ich mir aufhängen würde, so stark ist seine Symbolkraft für mich und ich danke dir, dass ich es noch einmal -ganz frisch – sehen darf …

    herzliche Grüsse
    Ulli

    1. Die Ästhetik des Wartens. Dieser Herr, nicht verbandelt mit dem Fotografen, eine Zufallsbegegnung, wartet mit dem größtmöglichen Stil. Und ich gebe Dir Recht, er ist das stille Auge inmitten des Sturms von Menschen auf der Seebrücke. Er ruht in sich selbst. Danke Dir, Ulli!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  4. Hinter dem Horizont …
    Mir gefällt, wie die Linie am Horizont, die, zwischen Himmel und Meer, hier von dem Geländer der Seebrücke verdeckt wird. Daher wirkt die „Geschichte“ wie eingerahmt oder auch abgeschlossen. Als ginge es nicht weiter, oder als wäre alles eines.
    Und auch das finde ich interessant: dass niemand der Anwesenden auf das Meer hinaus schaut. Das unterstreicht für mich noch meinen o.g. Eindruck.
    Eine Arbeit ganz nach meinem Geschmack!

    Herzliche Grüße, mb

    1. Ja, liebe mb, so eine Seebrücke ist nicht nur Transitzone sondern auch immer Bühne für alle Beteilgten, wo doch der Blick nach drüben über das Meer so viel mehr als nur ein Blick ist. Vielen Dank!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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