10 Gedanken zu “Hüben und drüben #55 – von oben nach unten

  1. Steile Perspektive, steiler Abgang –
    da heißt es wach sein und jede Stufe einzeln nehmen, sonst droht der Absturz.

    In meiner Kindheit war eine solche Dachbodenleiter der Zugang zu einem mir lange Zeit verbotenen Ort. Meist eingeklappt und folglich unsichtbar, kam sie nur zum Vorschein, wenn ein schwarzer Mann uns besuchte. Noch heute kann ich mich der rätselhaften Geräusche im Haus erinnern, die mit diesen Besuchen verbunden waren und sehe die Rußspuren, die der Feger überall hinterließ, vor mir. Als ich begriffen hatte, wie man duch die Decke gehen konnte, nutzte ich jede Gelegenheit, um mich dort oben zu absentieren – der Dachboden, eines meiner Kindheitsverstecke.

    Gruß, Uwe

    1. es stimmt, lieber Uwe, dies ist die Treppe zu einem ausgebauten Dachgeschoss, dass ich im April renovierte, um nun doch nicht dort einzuziehen, aber das ist eine andere Geschichte, diese ist die von der Treppe, die nicht einklappbar war und jeder Schritt genauestens austariert werden musste, das hast du ganz richtig gesehen-und was bei dir der dachboden war, war bei mir der Keller bzw.ein Kellerraum meines Kinderfreundes …

      schön,dass ich deine Erinnerungen wecken durfte- danke
      herzlichst Ulli

  2. bin ich oben, bin ich unten? werde ich fallen oder steigen?
    ein bild wie das leben – nie weiß ich was kommem wird, es sei denn ich mache mich auf den weg und traue mich auf diese stufen. schritt für schritt vom bekannten hüben ins neue drüben!
    klasse wirrbild!

    1. du bist oben und schaust herunter und dann gehst du Schritt für Schritt 😉
      ich war manchmal froh über den Haltegriff, besonders wenn ich Farb- und Wassereimer dort hinauf schaffte, aber das ist nun doch auch schon wieder Vergangenheit, passend zum Wirrbild meine manchmal wirre Welt 😉

      herzliche Grüsse Ulli

  3. Eine Treppe, an deren Fuß man nicht stehen kann; das wirft Fragen auf, ob die Wand wirklich so undurchlässig ist, wie man das Wänden gemeinhin unterstellt …

    1. doch,doch, liebe Lakritze, die hält und zeigte noch viele Spuren von Händen, die sich dort abgestützt haben, wenn sie hinunter gelaufen waren …

      liebe Grüsse
      Ulli

  4. Und ich kann mich mal wieder nicht entscheiden: Oben bleibe & oder runter gehen. Vielleicht auch einfach mal runter gehen & wieder hinaufsteigen. So hat man von jeder Perspektive das Beste. Ein grandioses Bild, Ulli! Und verdammt, eine meiner Lieblingsperspektiven.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen; Fritsch.

    1. eine Perspektive,die ich nicht so oft einnehme, aber du ermunterst mich gerade dazu-danke dafür 🙂
      und herzliche Grüsse in die bunte Stadt
      Ulli

  5. Liebe Ulli, als wir das Foto sahen, sagten wir beinah gleichzeitig: das kennen wir doch !!
    Die Treppe, die wir meinen, befand sich in unserem zuletzt bewohnten Ferienhaus in den Niederlanden, sie war zwar schön hellblau gestrichen, war aber nicht einmal nur eine Ausziehtreppe, sondern eine regulär eingebaute Treppe zum Schlafzimmer. Konzentration war da angesagt, sowohl nach unten, als auch hinauf.
    Der Hund hatte keine Chance … 😉
    Ein tolles Bild, liebe Ulli, nicht nur, weil es uns sofort erinnert hat!

    Herzliche Grüße, mb und dm

    1. ja, auch hier war/ist grösste Konzentration angesagt, für Katzen okay, für Hunde nicht begehbar, aber einen solchen Freund habe ich ja auch nicht (mehr)
      schön, dass ich eure Erinnerungen wecken durfte 🙂

      liebe Grüsse Ulli

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