11 Gedanken zu “Hüben und drüben #45 – Plakat

  1. ich liebe das wortspiel rechts wegen seinem mehrwertigen tiefgang! aber ich mag auch diesen krassen kontrast zwischen zwei welten. fülle – leere = ein hüben & drüben der andern art! 🙂

  2. Und wenn wir nur ein wenig mehr unserer reich gefüllten Hände von hüben nach drüben reichen würden, wäre die Welt wahrscheinlich, nein ganz sicher, ein besserer Platz.

    Ja, auch ich mag diese Kontraste sehr. Sie sehen nicht nur grandios aus, sie wirken auch immer wieder tief in einen hinein. Geradezu existienziell. Wunderbar gesehen & wunderbarer gerahmt, liebe mb!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  3. Der Kontrast ist hart und der Widerspruch kaum auszuhalten, zumal wir wissen, dass dies in EINER Welt zugleich passiert: Reichtum und Armut, Fülle und Leere, Überfluss und Not. Und diese drastischen Unterschiede verfolgen uns, bis in die Möblierung und Plakatierung des öffentlichen Raums hinein. Ob nun Zufall oder Kalkül, gut dass die Plakatwand diesen Riss in unserer Welt anschaulich werden lässt. Denn niemand wird hier vorbeigehen, ohne auf die heillose Ungerechtigkeit aufmerksam zu werden. Zu welchem Ende und mit welchen Konsequenzen, wird jeder mit sich selbst ausmachen müssen.

    Gruß, Uwe

    1. Ja, das wünsche ich mir auch, lieber Uwe, dass hier an dieser drastischen Darstellung und Gegenüberstellung von Fülle und Leere niemand vorbeigehen wird, „ohne auf die heillose Ungerechtigkeit aufmerksam zu werden.“ Ich fürchte aber, das dies der Fall nicht zwingend sein wird. Eher denke ich noch, dass das rechte Plakat in der Masse der Fülle-Erlebnis-Werbung untergehen wird. Es ist zu unangenehm, für nicht wenige Menschen, sich mit der eigenen Konsumhaltung auseinanderzusetzen, denk‘ ich.

      Ich danke Dir sehr für Deine Worte,
      mb

  4. Au, das tut weh. Umso mehr, als die beiden Plakate aussehen, als wären sie für das Nebeneinander gemacht; und der erste Eindruck ist: oh, hübsch … Nein. Gar nicht hübsch. Das ist hervorragend eingefangen.

  5. ein hüben und drüben, dass so wahr, wie schmerzhaft ist, fein bunt aufgemacht und man kann fast übersehen wie hart doch die Kontraste der verschiedenen Welten sind … teilen lernen, miteinander und füreinander sein, das ist ein Ziel und ein Weg, den es beizubehalten gilt, da verzichte ich doch gerne auf die eine und andere Eiscreme..
    danke dir, liebe mb, für dieses Bild des Aufmerkens

    herzliche Grüsse
    Ulli

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