Hüben und drüben #10 – Drüben Osten, hüben Westen oder drüben Westen, hüben Osten – deutsche Vergangenheit

Drüben Osten, hüben Westen oder drüben Westen, hüben Osten - deutsche Vergangenheit
Drüben Osten, hüben Westen oder drüben Westen, hüben Osten – deutsche Vergangenheit

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12 Gedanken zu “Hüben und drüben #10 – Drüben Osten, hüben Westen oder drüben Westen, hüben Osten – deutsche Vergangenheit

  1. So spiegelt sich die Vergangenheit in der Zukunft & die Zukunft in er Vergangenheit. Alles geht ineinander über … der Westen & der Osten, der Osten & der Westen. Und alles was zählt, ist die Brücken zu überqueren, denn dazu sind gebaut worden. Zueinander kommen im hüben & drüben & umgekehrt. Ein sehr feines Bild, Ulli! Eine Klasse Interpretation!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    1. kennst du das Buch: der Klang der Zeit? Wenn nicht … unbedingt lesen 😉 – neben der Musik ist die Zeit das große Thema und hat mich so manches mal ins schleudern gebracht … ich komme gerade jetzt darauf, weil du es schreibst, dass alles ineinander übergeht, die Frage ist, ob nicht vielleicht alles gleichzeitig ist …

      ja, lass uns Brücken bauen und sie benutzen

      herzlichen Dank, lieber Florian und herzliche Grüße
      Ulli

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  2. zuerst ein sehr schönes bild fürs herz und fürs auge. wenn ich den titel lese, ost und west erkenne, tauchen fragen auf. was hüben und was drüben ist, ist letztlich eine frage der perspektive und des standpunktes. wo stehe ich, was will ich sehen? und von drüben ist hier drüben. so what?

    und das bild bleibt schön, friedlich und irgendwie feierlich still …

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    1. die Stimmung wird wohl vom Sonnenuntergang bestimmt?!
      aber du hast Recht, was nun hüben oder drüben ist und was wer wahrnimmt ist und bleibt eine offene Frage-

      danke dir für deins
      herzlichst Ulli

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  3. Eine Abendsonnenuntergangsidylle an einem See, atmosphärisch dicht und sehr stimmungsvoll. Im Vordergrund dann die „irreale“ Spiegelung eines Grenzturms, der fast im sanften Wellengang der Wasseroberfläche verschwindet. Und dann der Titel, der Hüben & Drüben, Osten und Westen und damit die deutsche Vergangenheit zusammenbringt und eine symbolische Lektüre des Bildes nahelegt:
    Himmelsrichtungen können politische Standortmarkierungen sein, Natur und Landschaft haben eine historische Tiefenstruktur, und jenseits aller vermeintlich klaren Positionierungen sollten die Grenzen zwischen Hüben & Drüben fließend bleiben, d.h. offen, durchlässig für das jeweils Andere.

    Gruß, Uwe

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    1. an der Elbe, dem ehemaligen Grenzfluss zwischen Ost und West, entstehen solche Bilder und lassen Raum für die eigenen Gefühle und Gedanken … neugierde auf das Andere drüben, das gilt es wahrlich wach zu halten und zu nähren …
      danke dir, Uwe
      herzliche Grüße Ulli

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  4. Auf den ersten Blick sieht man eine idyllische friedliche beschauliche Wasserlandschaft bei Sonnenuntergang, doch schnell erfasst der Blick die Spiegelung des Wachturms und schon ist es vorbei mit dem Frieden und der Stille. Und plötzlich erscheint auch der Kirchturm im Hintergrund weniger als ein Zufluchtsort, sondern eher als ein weiterer, der Fluchten verhindern soll. Fluchten von Ost nach West über das Wasser, und ich denke an Dramen, die sich dort abgespielt haben könnten und der Sonnenuntergang lässt mich eher frieren als erwärmen. Heute sind die Grenzen weg, doch da irgendwo, unsichtbar, waren sie mal, heute lässt sich die genaue Grenze zwischen hüben und drüben nur noch ahnen. Ein feines vielschichtiges Bild, Ulli!

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  5. In der Tat schaue auch ich zunächst auf ein beinah romantisch anmutendes Bild, in dem sich, bevor ein Wachturm vor meinem Auge auftaucht, vor allem meine Sehnsucht spiegelt: ein Sommerabend am Wasser nach einem herrlichen Tag.
    Ich schätze solche „Geschichten“, die brüsk die Richtung wechseln und den Betrachter augenblicklich zum Umdenken zwingen. Das gefällt mir sehr, liebe Ulli,

    herzlich, mb

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