Fadenschein #45 – Point Blank

Gewerbe zu vermieten, vandalisierte Tür

Fadenschein: For Hire, Grunewaldstraße, Berlin 2009

(c) Florian Fritsch
(Klick macht groß)

But tomorrow’s fall in number, in number one by one / You wake up and
you’re dying you don’t even know what from (Bruce Springsteen)

Mehr von und über Florian Fritsch gibt es auf der Pixartix-Gästeseite und bei Hobokollektiv.

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10 Gedanken zu “Fadenschein #45 – Point Blank

    1. Die Treppe führt abwärts in einen Souterrain-Laden. Es bietet sich wahlweise ein alternativer Videoverleih, ein Tattoostudio oder ein Laden für Fetischzubehör an. Danke, soso!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  1. Ein point-blank shot: aus nächster Nähe draufgehalten.
    Und in meiner Vorstellung dringen die Kugeln ein, das Glas splittert, doch die Tür bleibt geschlossen. Es hat sich jemand dahinter verschanzt, und kühl wartet er ab, bis es ruhig wird. Dann, vielleicht, taucht er auf, tritt heraus ins Licht – und eine letzte Kugel trifft ihn NICHT, da sie im Flug angehalten wird, stillgestellt. So oder so ähnlich könnte das Schlusssetting eines Films mit dem Titel sein:
    GEWERBE ZU VERMIETEN.

    Gruß, Uwe

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    1. Es sind die alten Revierkämpfe zwischen den Mafiafamilien von der rechten Seite der Straße und der linken Straßenseite. Was einst im Sandkasten begann wurde mit der Zeit zur ernsthaften Auseinandersetzung. Geld, Intrigen & Marktanteile. Im Großen wie im Kleinen. Danke, Uwe!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  2. da krachen die Steine ins kugelsichere Glas, als ob sie sagen wollten: wech mit dem Scheiss … und … pass bloß auf …
    ein gewaltiges Bild, das mehr als eine Interpretation zulässt

    good days and ways, lieber Florian
    herzliche Grüße
    Ulli

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    1. Und hier in Berlin werden ja die Pflastersteine auch gerne Argumente genannt.

      Vielleicht ist dieses Bild auch ein wenig Sinnbild für Berlin: Manche Orte scheinen dem Verfall preisgegeben zu sein, nur um plötzlich wiederbelebt zu werden & auf einmal ganz anders auszusehen. Häufig auch gerne oberflächlicher, dem Mainstream angepasster, polierter & damit leider auch häufig fadenscheiniger. Es bleibt spannend. Vielen Dank, liebe Ulli!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  3. Es ist schon ein Kreuz, aber ein Pflastersteinhändler wird sich doch finden lassen.
    Wie auch immer, Optimismus empfiehlt sich dort als erste Bürgerpflicht, denn die Einschläge scheinen näher zu kommen. Solche Schnappschüsse sind bei mir immer Treffer, Volltreffer! Wunderbar gesehen, Florian!
    Viele Grüße von uns,
    dm und mb

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    1. Das Schöne an den üblen Gegenden ist, dass sie irgendwann auf einmal wieder zu den guten & damit teuren Gegenden werden. Das geht manchmal schleichend & manchmal verdammt schnell. Vielen Dank, Lakritze!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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