elementar #43 – Siesta

soso6_Siesta

elementar: Siesta

(c) Sofasophia
(Klick macht groß)

Mehr über Sofasophia unter sie & er, bei den Links in der Seitenleiste, auf jeden Fall aber in den Sofasophien.

Advertisements

13 Gedanken zu “elementar #43 – Siesta

  1. Die Welt einfach mal passieren lassen. Die Sonne wärmt den Rücken. Und die Seele darf baumeln. So was von elementar dieses Auftanken. Da überkommt nicht gerade das Gefühl mich einfach noch einmal lang zu machen. Irgendwo. Irgendwie. Irgendwann. Vielen dank, soso!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

    Gefällt mir

  2. „Die Siesta bedeutet, am hellichten Tag mit dem Schlaf gemeinsame Sache zu machen, ihm Ehre zu erweisen, indem man in seiner Begleitung eine Pause einlegt und auf weitere Gesellschaft wartet – der Träumerei … Mittagsschlaf ist Wohltat.

    Die Siesta ist der Höhepunkt einer Lebenskunst, die es verdient, verteidigt und unters Volk gebracht zu werden, die es verdient, gelebt zu werden, und zwar mit Überzeugung, Lust und Ernsthaftigkeit. Mittagsschläfer und Mittagsschläferinnen aller Generationen und Berufe, aller Breitengrade und Zeitzonen, behauptet eure Einzigartigkeit und widersetzt euch der planetaren, der satellitären, der totalitären Zeit!“
    (Thierry Paquot, Die Kunst des Mittagsschlafs)

    Ein Buch, dass mir beim Betrachten des Bildes sofort in den Sinn kam:
    eine Anleitung zur Rückeroberung der eigenen Zeit, der Momente des Zu-sich-selbst-Kommens durch eine vorübergehende Abgeschiedenheit von der Welt.

    Danke für die Erinnerung, liebe Soso.

    Gutes Pausieren,
    Uwe

    Gefällt mir

  3. ei gut, dass du mich daran erinnerst, dass auch eine Siesta elementar ist, liebe Soso, Zurzeit kommt die allerdings ziemlich zu kurz …
    ein feines Bild, denn es ist egal, wo wir uns ausruhen, manchmal genügt es einen Moment im steitigen Getriebe innezuhalten …
    liebe Grüße
    Ulli

    Gefällt mir

    1. das bild habe ich in boulogne-sur-mer gemacht, wo jürgen und ich im städteaustausch waren, letzten mai ein weekend lang. der junge mann hat sich mitten während des festessens (oder gegen ende desselben) auf eine tribünenbank gelegt und seinen powernap gehalten. manchmal das einzig richtige! 🙂

      Gefällt mir

  4. Schön! Der Schlaf enthebt den Schläfer allem Alltag und seinen Ansprüchen. Natürlich macht er auch verletzlich, aber es ist doch eine Gabe, schlafen zu können, wann und wo es paßt. Wer schläft, sündigt nicht — heute heißt das: Wer schläft, ist nicht produktiv.

    Gefällt mir

    1. diese gabe hast du, wenn ich mich richtig erinnere? ich leider nicht. mich hinlegen gerne, aber dann wirklich abtauchen? das ist eine gabe, die ich auch gerne hätte.
      obwohl mein nicht-schlafen-können nicht wirklich sündig und auch nicht wirklich produktiv ist, wenn ich mal so sagen darf … 😉

      Gefällt mir

  5. Liebe Soso,
    habe heute den ganzen Tag in Frankfurt verbracht und werde jetzt hier (mit müden Shoppingfüßen) auf’s Feinste daran erinnert, wonach mir gerade am meisten ist: Füße hoch, ausruhen, Siesta!
    Und auch auf eine ganz andere Weise hat mich mein kleiner Ausflug heute nach Frankfurt mit Deinem feinen Foto verbunden: In der Stadt lagen nicht wenige Männer und Frauen schlafend auf Bänken, auf Pappe auch. Der Teller vor ihnen war jeweils leer. Und das laute Getöse der Straßenmusikanten und Konsumenten konnte sie nicht beeindrucken oder trösten oder wachhalten.
    Herzlichen Dank, liebe Soso, für Deinen Blick auch heute wieder!
    mb

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s