elementar #40 – Wandlung

soso4_Summervogel_Wandlung

elementar: Wandlung

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11 Gedanken zu “elementar #40 – Wandlung

  1. Der Wandel als Konstante, die Veränderung als ständiger Begleiter. Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Du hast Recht, soso, die Wandlung ist elementar & elementarer Bestandteil meines Charakters. Und das zeigt dieses wunderbare Bild in perfekter Weise!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    1. ich freue mich herzlich, florian, dass du diese konstante, die stetiger wandel darstellt, ebenfalls als elementar wahrnimmst. der tag, wo ich aufhöre, mich zu wandeln, ist mein todestag – so stelle ich es mir vor.
      danke für deine zeilen.

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  2. Wandlung ist kein Selbstläufer.

    Beim Schmetterling folgt sie einem biologischen Plan, der irreversibel ist.
    Bei uns sich ändernden Ein- und Absichten, Zu- und Umständen, und es kann durchaus auch einmal wieder rückwärts gehen. Doch etwas Beständiges sollte bleiben: Woran sollte sich der Wandel sonst vollziehen?

    Und so erinnert mich dieser Schnappschuss, in dem eine Phase der Wandlung künstlich per Foto stillgestellt wurde, daran, im Moment zu leben und zu versuchen, seine unwiederholbare Schönheit zu erkennen. Denn flugs ist er wieder vorbei und macht den anderen, stets sich wandelnden Augenblicken Platz.

    Gruß, Uwe

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    1. die wandlung vollzieht sich am beständigen? vielleicht ist das beständige nur langsamer am sich-wandeln als das sich-stetig-wandelnde? der gedanke, wandlung in relation zu andern dingen zu setzen, finde ich sinnvoll. wir können so sehen, wie wir voranschreiten (oder eben rückwärts gehen).
      wandel der zeit stellte ich mir als jüngeres kind manchmal so vor, dass ich diejenige war, die stillstand, und mir vorstellte, wie die erde sich „um mich drehte“ (nicht aus egoistischen gründen, eher als feldversuch). kinder können sich sowas wunderbar vorstellen … 🙂
      und schmetterlinge? sie sind für die raupe das, was wir tod nennen …

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  3. Die Farben dieses Bildes mag ich sehr, und auch, wie das Tierchen den Tag zwischen die Fühler zu nehmen scheint, aber meine Assoziationen haben mich ganz woanders hin geführt: Summervogel! Das Wort kannte ich nicht, und ich wußte auch nicht, daß „Schmetterling“ etwas mit Sahne (Schmetten) zu tun hat, weil man glaubte, der Schmetterling stehle den Rahm von der Milch. (Der Herr Solminore hat mich da auf eine wunderbare Spur gesetzt zu diesem Bild.)
    Im Altgriechischen heißt der Schmetterling „psyche“, und da wird es wieder ganz elementar.

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    1. summervogu – also der vogel des sommers – ist das schweizer wort für dieses schöne insekt, oder auch schmätzgi – von sahne (wusste ich auch nicht, danke für den hinweis!).
      sommervogel ist mir das liebste wort für dieses luftige tier, mit dem ich mich oft sehr verwandt fühle. dass der schmätzgi auf griechisch psyche heisst, ist mir ebenfalls neu. spannend. und ebenso elementar wie die wandlung!
      danke für deine zeilen!

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  4. ob es dieser stetige Wandel ist, der unser Bedürfnis nährt Momente einzufrieren, um uns dann wieder und wieder an Schönheit zu laben?
    Denn Schönheit war das erste Wort, dass mir in den Kopf kam, als ich dieses Bild betrachtete …

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    1. vielleicht. und vielleicht ist es auch die sehnsucht, hin und wieder die zeit anzuhalten, wandlung aufzuhalten oder gar rückgängig zu machen, wenn auch nur vermeintlich.

      für mich ist auch schönheit elementar, denk ich nicht zum ersten mal.

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  5. Grundlegend Elementar, denn ohne Wandel gebe es nichts. Auch nicht Wilhelm Busch (was sehr schade wäre), an dessen Zeilen ich beim Betrachten Deines Bildes sofort denken musste:
    Sie war ein Blümlein hübsch und fein,

    Hell aufgeblüht im Sonnenschein.

    Er war ein junger Schmetterling,

    Der selig an der Blume hing.

    Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm

    Und nascht und säuselt da herum.

    Oft kroch ein Käfer kribbelkrab

    Am hübschen Blümlein auf und ab.

    Ach Gott, wie das dem Schmetterling

    So schmerzlich durch die Seele ging.

    Doch was am meisten ihn entsetzt,

    Das Allerschlimmste kam zuletzt

    Ein alter Esel fraß die ganze

    Von ihm so heiß geliebte Pflanze.

    Viele Grüße!
    dm und mb

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    1. ohweia, dieser wilhelm busch aber auch. 🙂
      ja, das schicksal alles lebens: die wandlung und vergänglichkeit. der esel wird das blümlein wieder ausscheiden, kompost – neue erde – neue blümlein.
      danke für deine zeilen!

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