11 Gedanken zu “elementar #17 – Schutz

  1. die wissen, wies geht, diese gräser!

    so stacheln zu haben wünsch ich mir zuweilen auch. und ich weiss, dass die stacheln, wenn man sie von der „richtigen richtung“ aus berührt, ganz weich werden.

    tolle aufnahme im gegenlicht ist dir da gelungen, liebe mb. das bild hat was geradezu poetisches für mich.

    Gefällt mir

  2. Äußerst „spitzfindig“, dieses Foto, bei dessen Betrachtung man ein taktiles Erlebnis, allein über die Augen vermittelt, haben kann:
    Man sieht die Formenvielfalt dieser Pflanze und wie aus einer schützenden Funktionalität elegante Linienschönheit entsteht, und zugleich fühlt man fast das wehrhaft Spitze der Stacheln in den eigenen Fingerkuppen.

    „Kunstformen der Natur“ nannte das der Zoologe Ernst Haeckel einmal. Der unendliche Formenschatz der Natur, gezeigt an einem Beispiel, das gekonnt an die große Tradition der neusachlichen Naturfotografie eines Renger-Patzsch und Karl Blossfeldt anschließt.

    Alles ist bildwürdig, und insofern ist Dein Bild auch eine Art Schutz: Indem es eine Pflanze im Ausschnitt fixiert und vor neutralem Hintergrund monumentalisiert, hält es unseren Geist wach für den Struktur- und Formenreichtum einfachster Naturdinge – es „spitzt“ die Sinne.

    Gruß, Uwe

    Gefällt mir

    1. Lieber Uwe,
      Du schreibst von Funktionalität und gleichermaßen Schönheit, und genau das war auch mein Gedanke, als ich das Foto ein paar Tage nach der Aufnahme ansah.
      Die Natur schenkt uns die feinsten, schönsten und stimmigsten Formen.

      Ich danke Dir sehr für Deinen feinen Kommentar!
      Herzlich, mb

      Gefällt mir

  3. Das ist schön: die Anmut des Wehrhaften. Und elementar: daß sich die Pflanze selbst zu schützen weiß und nicht den Schutz eines Stärkeren benötigt. (Am Rande: Diese Disteln lernte ich als Kind nicht draußen kennen, sondern in Milchkannen zu Gestecken arrangiert und mit Sprühlack bunt und haltbar gemacht. Höchstens, hm, halb so schön.)

    Gefällt mir

  4. ein Tanz von Schutzstacheln und Blätterrund … der zu mir spricht: „schaue gut, wann und vor wem oder was du dich schützen solltest und wann du weich sein darf, die Verletzlichkeit, den Schatz unter den Stacheln zeigen kannst“ …

    ein wunderbares Bild, liebe mb, das ich mir gerade eine ganze Weile angeschaut habe …

    herzliche Grüße
    Ulli

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.