elementar #12 – Mathildenhöhe, Darmstadt 2012

/a little less lonely that way, but I’m still dying inside/
/I hear a whisper soft & low through every mile I run/

elementar: Mathildenhöhe, Darmstadt 2012

(c) Florian Fritsch
(Klick macht groß)

Every man was made to suffer and I’m a mighty man I know / I cannot
shake the anger that keeps me on this road / They came with bugles
sounding and righteousness decreed / And left me with a vengeance to
forever feed / I hear a whisper soft and low through every mile I run /
As I travel through this world of woe with a bible and a gun / With a
bible and a gun (Jason Ringenberg)

Mehr von und über Florian Fritsch gibt es auf der Pixartix-Gästeseite und bei Hobokollektiv.

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10 Gedanken zu “elementar #12 – Mathildenhöhe, Darmstadt 2012

  1. Wohl komponiert und bestens in Szene gesetzt, dieser Hut … ohne Träger, obgleich er doch im Bild präsent ist, gedanklich und in den Gedanken, die sich der Betrachter über diesen Hut an diesem speziellen Platz macht.

    Eine Hut-Hommage, fast könnte man von einem Denkmal sprechen: Seht her, ich bin ein Porträt meines Besitzers. In meinen Formen, meinen Schattierungen, meinen Kontrasten und Oberflächen mögt ihr den noch abwesenden Träger erkennen. Und in meiner Funktion als Kopfbedeckung bin ich zugleich Zierde und Schutz, modisches Accessoire und Selbstausdruck seines Besitzers.

    Dinge können zu Fortsetzungen unserer selbst, ja sogar zu unseren Stellvertretern werden, allemal aber – wie unser Schatten – zu lebenslangen Begleitern. Einem dieser Begleiter hast Du, lieber Florian, hier eine atmosphärisch dichte Bühne bereitet. Insofern muss, wie ich mal vermute, dieser Hut für Dich elementar sein.

    Grüße, Uwe

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    1. Der Hut ist die Heimat des einsamen Wanderers. Er kleidet, er schützt, er begleitet. Er ist da, wenn es kalt & ungemütlich wird. Er ist wahrlich die Fortsetzung des Trägers & ja, er ist elementar. Ein Tag ohne Hut ist ein nackiger Tag, manchmal ein verlorener Tag. Vielen dank, Uwe!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  2. ein Hut ohne Kopf, ein Bett an der Wand, ein Mann ohne die Schöne neben sich … das nenne ich Blues, Melancholie und ein Lied, dass das Leben schreibt ….

    berührte Grüße, lieber Florian
    Ulli

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  3. Ein kleiner Hausaltar für das Wichtigste. Hier wird er wertgeschätzt und steht im Mittelpunkt. Es ist noch nicht soo lange her, da wäre ein Mann niemals ohne seinen Hut aus dem Haus gegangen. Nicht nur als Schmuck oder Schutz, sondern als Teil seiner selbst. Statt der Helmpflicht für Fahrradfahrer, sollte man lieber über die Hutpflicht für Männer nachdenken 😉
    Ein Hut-Highlight, und ein wunderbares Foto, lieber Florian!
    Viele Grüße von uns!
    dm und mb

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  4. Der Hut ist die Heimat des einsamen Wanderers, das würde ich mal auf Mantel und Schuhe ausdehnen und unterschreiben. Ein schönes Beispiel dafür, wie Dinge zu Stellvertretern von Menschen werden können; jedes Erinnerungsstück ist so einer. Darf man fragen, wessen Hut das ist?

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