elementar #10 – Muße

Heck3_Muße

elementar: Muße

(c) Uwe Heckmann
(Klick macht groß)

Mehr von und über Uwe gibt es auf der Pixartix-Gästeseite und bei Spazierensehen.

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9 Gedanken zu “elementar #10 – Muße

  1. Was für ein Bild! Farbe, Farbe, Farbe! Komplementär, sogar der Fels wiederholt in Flechten das Orange des Umhangs … Das ist anders als Deine sonstigen spazierengesehenen Motive. Mich würde am Rande die Geschichte dazu interessieren.

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  2. ja, was für ein Bild! Es fällt mir nicht leicht in die Muße zu kommen, das Komplementäre bringt mich nicht in die Stille, das Meer ist bewegt, sowie auch der Mann in seinem leuchtend orangenem Gewand, einzig die Felsen ruhen … ich möchte mich mit ihm auf diese setzen, den Blick über das Meer gleiten lassen und erfahren wer er ist, was ihn bewegt …
    ein ungewöhnliches Bild für dich, lieber Uwe, das stimme ich Lakritze zu (so viel zur eigenen Bildersprache 😉 )

    sonnige Grüße vom blauen Berg
    Ulli

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  3. ist das wirklich von uwe? geht mir auch so, aber gut so. immer wieder verlassen wir unsere boxen – vor allem jene in andern köpfen.
    weil muße für mich weniger mit stille als mit zeit haben, zu tun-was-man-will verknüpft ist, passt mir der titel sehr. auch weil meer für mich zu freier zeit gehört (ist ja nicht gleich um die ecke wie bei dir).
    eine tolle aufnahme, wunderbares augenfutter!

    erzählst du uns die geschichte?

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  4. In dem uns Umtosenden, Ruhe, Kraft & Inspiration finden. Dann öffnen sich immer wieder neue Horizonte & kein Meer ist zu weit & aufgewühlt, um nicht überquert zu werden. Später dann eintauchen in Farbe, neue Bilder malen, neue Fotografien komponieren. Elementar die Elemente & elementar die Muse. Vielen Dank, Uwe!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  5. Ihr wollt die Geschichte? Hier ist sie, mit einem Wort: Urlaub.
    An der portugiesischen Atlantikküste, unweit von Lissabon, nahe dem Badeort Cascais, wo wir logierten. Die Felsen sind der Boca do Inferno, das Höllenmaul, wo die Küste über 20 Meter steil hinab bricht, und in einem ausgeschlagenen Felskessel schlagen die Wellen mit mächtigem Getöse an den Stein. Auf der Klippe und vor dem Meer steht ein hinduistischer Mönch bzw. ein Sannyasin. Davon gab es noch mehr, verteilt auf den Felsen. Dieser hier verharrte ganz ruhig und sinnierte ins Blaue. Ich zückte die Kamera und drückte ab.
    Der Farbkontrast reizte mich und die monumentale Gewandfigur in Orange. Sein In-sich-selbst-versunken-sein vor prächtiger Kulisse wurde mir zuhause zu einem Inbild der Muße, der freien, selbstbestimmten Zeit, mithin der spirituellen Lebensart.

    Am Rande: Der Boca ist ein Ort, der auf Selbstmörder eine gewisse Ausstrahlung hat. Aber davon war in der hier gezeigten Szene nichts zu spüren.

    Vielen Dank für Eure Worte.
    Und richtig: Fotos mit Menschen kommen bei mir eher selten vor. Das muss aber nicht so bleiben, da ich ja bei meinen Streifzügen durch die Reviere auf genügend Artgenossen treffe.

    Gruß, Uwe

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    1. das muss ich noch loswerden. immer wieder schaue ich mir das bild an und immer bilde ich mir ein, das ganze sei eine montage. der mönch schwebt geradezu in den steinen. irgendwie scheint er in seiner ganzen bunten fülle dem gesetz der schwerkraft abgeschworen zu haben.

      danke für die geschichte!

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      1. Vielleicht resultiert Dein Eindruck daher, dass Du keine Beine siehst und das Gewand vom Wind aufgeblasen wird, wodurch die Körperformen und -ausmaße verunklärt werden: Er schwebt gewissermaßen in seinem Element – rein optisch, denn wie es ihm dabei ergangen ist, darüber lässt sich nur spekulieren.
        Danke für die anhaltende Betrachtung. Gruß, Uwe

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