elementar #5 – Shape of Things

/reaching for the feeling that was always there/
/reaching for the feeling that was always there/

elementar: Shape of things, Berlin 2012

(c) Florian Fritsch
(Klick macht groß)

I can hear the wind blowing in my mind / Just the way it used to sound
through the Georgia pines / You were there to answer when I called / You
and me, Lord knows we had it all (Donnie Fritts as sung by Keith Richards)

Mehr von und über Florian Fritsch gibt es auf der Pixartix-Gästeseite und bei Hobokollektiv.

11 Gedanken zu “elementar #5 – Shape of Things

    1. Mir würde etwas fehlen ohne diese Sammlung. Etwas elementares wäre nicht da. Das wäre wie Leben ohne Herz. Deine Assoziation mag ich sehr, denn vielleicht ist es ja wirklich Teil meiner Natur! Vielen Dank, soso!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  1. Als ich noch von Zeit zu Zeit meine Freundin in Hamm besuchte, lag am Weg zum Bahnhof eine Wohnung, hinter deren Fenstern Viele solche Regale mit sehr schmalen Gängen dazwischen zu sehen waren …

    1. Das muss für den Besitzer ein glücklicher Ort gewesen sein. Und frei nach Nick Hornby muss es eigentlich das Paradies gewesen sein. Vielen Dank, Emil!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  2. Schlicht und groß in einem.

    Und diese lineare Dynamik, die in der Diagonalen liegt: Sie beginnt unten links, führt in einer sanften Steigung nach oben und weit, weit über die Ränder hinaus.

    Diese Plattenhüllen, von denen wir nur die schmalen Rücken sehen, stellen die reine Potentialität dar. Wir wissen nicht, was in ihnen steckt, ahnen aber die immanente Sprengkraft, allein schon in der schieren Fülle, in der sie hier fein säuberlich geordnet und aufgereiht vor unseren Augen erscheinen.

    Das ist mehr als eine Sammlung von Tonkonserven.
    Es ist ein Depot, ein Asyl, ein elementarer Ort des Rückzugs … der Schöpfung.
    Und jede einzelne LP, solange sie sich dreht, ein tönendes Vademecum, eine Stimme, die uns antwortet oder in Frage stellt. Was für ein Reichtum:
    Kreisende Scheiben, die einem die Welt bedeuten können.

    Frei nach Loriot: Ein Leben ohne Musik ist möglich, aber sinnlos.

    Grüße von einem Musikhörigen,
    Uwe.

    1. Weit, weit über die Ränder hinaus … das ist die Quintessenz des Hörens. Und die Vorstellung, das der Ort des elementaren Rückzugs auch ein Ort der Schöpfung ist, gefällt mir sehr. Es ist immer wieder eine Reise ins Unbekannte, denn alle diese kreisenden Scheiben werden immer wieder neu entdeckt. Vielen Dank, Uwe!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  3. ein elementarer Schatz ist das, lieber Florian, den du uns hier zeigst, nun endlich sehe ich deine Quelle, aus der sich all deine wunderbaren Liedzeilen und Assoziationen speisen, was für ein Reichtum!
    Musik ist elementar, na klar …
    als das Universum entstand, soll dies von einem Knall begleitet worden sein, dem sogenannten Urknall, den Rest davon hören wir angeblich im Rauschen eines Radios … für mich heißt das, am Anfang war der Ton, die Musik und nicht das Wort!
    Worte sind begrenzt, sie vermögen kaum das auszudrücken, was Musik und Bilder können …
    ich denke auch an den Film „wie im Himmel“ und an die legendäre Sendung von Joachim E. Behrendt: die Welt ist Klang … ich höre die Trommel und die Flöte, ich höre Gesang … danke dir!

    herzlichst Ulli

    1. Ich glaube es war Keith Richards, der einmal sinngemäß sagte, dass der Mensch irgendwann vom Baum herunterkam & anfing zu trommeln. Seit dem versuchen wir eigentlich diese Töne immer wieder erneut zu interpretieren. Ganz gleich ob Mozart oder Robert Johnson. Vielleicht hätte ich das Bild auch „drei elementare Akkorde“ nennen sollen, denn fast alles lässt sich am Ende auf diese drei elementaren Akkorde eindampfen. Und ganz wichtig: Vinyl ist nicht tot, es riecht nur komisch. Vielen Dank, Ulli!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  4. Mir gefällt diese Ordnung. Musik ist eine ganz eigene Art Ordnung; und die nun systematisiert, zumindest aber übersichtlich gestellt … Wobei mir auffällt, wie im digitalen Zeitalter dieser Anfaß-Aspekt doch sehr zu kurz kommt; ich mochte an Platten die Hüllen und das Herumhantieren. Das war schon bei CDs weniger befriedigend. Gute Erinnerung.

    1. Der Plattenhändler meines Vertrauens macht inzwischen wieder zweidrittel seines Umsatzes mit dem schwarzen Gold – Vinyl. Und das sind keine Antiquariatsbestände. Viele der Musiker, die mich auf meinen elementaren Wanderungen begleiten, bringen ihre Musik wieder als Schallplatte (was für ein wunderbares Wort) heraus. Das lässt hoffen. Und wir haptischen Menschen wissen dieses zu schätzen, Lakritze. Vielen Dank!

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  5. Zu den dämlichsten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe (und es gab da einige), gehört sicherlich auch der Verkauf meiner Schallplattensammlung, von der ich mich aus Platzgründen trennte. Selten habe ich hinterher mehr bereut. Das Bild erinnert mich mal wieder auf ungute Weise daran, denn nichts geht über die gute alte Schallplatte 🙂
    Trotz der Tränchen die ich nun verdrücken muss, lieber Florian, Deine Aufnahme ist natürlich, wie immer, ganz hervorragend!
    Viele Grüße von uns!
    dm

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