Illusionen & Spiegelwelten # 13 – inszeniert

Inszenierung

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11 Gedanken zu “Illusionen & Spiegelwelten # 13 – inszeniert

  1. Der rockenden Rokoko & die Unerreichbarkeit der schönen Frauen. Und doch sagt uns jeder Zaun entlang des Weges & jedes Mäuerchen steig über mich hinüber. Der Weg geht weiter & kein Hinderniss zu hoch, um nicht überwunden zu werden. Schön!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  2. Ein optisches Verwirrspiel, wie wir es aus den Spiegelkabinetten der feudalen Schlösser kennen, und aus einem dieser Prachtbauten scheint die Rokoko-Figur mit den barocken Formen gekommen zu sein, um mitten in die zeitgenössische Wirklichkeit eines städtischen Platzes zu landen.
    Ein Schau- und ein Showfenster im wörtlichen Sinne.
    Gruß, Uwe

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  3. Ich stand im letzten Spätherbst ziemlich lange vor diesem und anderen Schaufenstern unter den Arkaden des Palais Royal in Paris, war selbst ganz verzückt und magnetisiert von den diversen Spiegelungen und habe viele Fotos gemacht. In den Häusern des Palais, der rechteckig um einen kleinen Park angeordnet sind, lebten einst Richelieu und danach Ludwig XIV – also zur Barockzeit, wozu ja die „barocke“ Frau in Rokokomanier gut passt – und viel später Colette, Jean Cocteau und Jean Marais.

    Fritsch und Uwe, eure Kommentare auf Pixartix sind immer so fein und „ausgereift“, dass es mir schwerfällt, noch Worte hinzuzufügen, so auch hier wieder. Ich lasse sie einfach so wirken, dankeschön!

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  4. nach langer Zeit, wie es mir scheinen will, sitze ich wieder an einem PC und entdecke dein Bild- noch bevor ich lese von wem dieses Bild stammt, weiß ich, dass es nur von dir, liebe und verehrte Rote Welt sein kann. So lernen wir uns lesen, indem wir uns hier auf dieser Plattform treffen und zeigen.
    Für mich zeigst du ein Bild, das von der Gleichzeitigkeit der Zeite erzählt, das Gestern im Heute mit einer Tür, die offen für das Morgen ist …
    vielen Dank
    god days, good ways
    Ulli

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    1. Das geht mir bei genauso, liebe Ulli, und auch einige andere Pixartixler hier haben ihre eigene Bild(und Wort-)Sprache, die man sofort erkennt. Ja, so lernen wir uns lesen und das finde ich schön.
      Die Gleichzeitigkeit der Zeiten, ja genau, sie wird hier inszeniert und was morgen sein wird hinter dem Tor, weiß man nicht. Schön, von dir zu lesen, lieben Gruß in den Norden, Ute

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  5. Wunderbar, dieses roteingerahmte Rot, nur der Kerl in der gelben Regenjacke mag sich nicht an die Kleiderordnung halten.
    Die Dame scheint mir direkt einem Bild von Otto Dix entsprungen, oder einem anderen der vielen Maler von Halbwelt-Damen in der Neuen Sachlichkeit. Ganz besonders begeistert bin ich von dem Schaf, auf dem sie sich die Füße wärmt. Ein ganz tolles Bild, liebe rotewelt, in dem wir immer wieder Neues entdecken können!
    Viele Grüße von uns!

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    1. Stimmt, ein bisschen muss man bei der Dame an Otto Dix denken, jetzt fällt es mir auch auf! Die gelbe Regenjacke hat mich zunächst sehr gestört, beinahe hätte ich sie eingefärbt oder aber ein anderes ähnliches Bild ohne die Jacke gewählt, aber dann dachte ich, das neuzeitliche unpassende, aus dem Rahmen fallende Gelb sei vielleicht ein guter Störfaktor oder Stilbruch, auch wenn es die Ästhetik stört. Lieben Dank euch beiden, mb und dm, und einen schönen Abend! Ute

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