heimatlos # 75 – fern

Fern der Heimat

wan_heimatlos010

Pic: Copyright by Walter Neiger
(Draufklick für groß)

Mehr über Walter Neiger auf unserer Gästeseite und in seinem Blog (Link in der Seitenleiste).

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7 Gedanken zu “heimatlos # 75 – fern

  1. Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannte Stille –
    und hört im Herzen auf zu sein.
    (Rainer Maria Rilke)

    Wenn Sehnsucht ein Bild ist, dann ein famoses wie dieses, lieber Walter!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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