heimatlos # 14 – hängen geblieben

In der Fremde hängen geblieben

wan_heimatlos006

Pic: Copyright by Walter Neiger
(Draufklick für groß)

Mehr über Walter Neiger auf unserer Gästeseite und in seinem Blog (Link in der Seitenleiste).

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8 Gedanken zu “heimatlos # 14 – hängen geblieben

  1. Die Wäsche erzählt manchmal mehr über die Menschen, als das reale Portrait. Das macht nicht nur den Unterschied, sondern sieht auch einfach famos aus, wenn es in dem walteresken & tiefen schwarzweiss daherkommt. Da macht sogar das Hängenbleiben in der Mitte von (N)Irgendwo Spaß. Wunderbar, mein Freund!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  2. wer weiss, vielleicht ist das ja sogar kunst? (ich meine diese wäschehängung nicht dein foto, denn das IST kunst, ohne frage!)
    als wir neulich in boulogne die dortige kunstschule besichtigen durften, hing dort an einer leine (in der töpferei) frauenwäschen (aus keramik). soo täuschend echt, dass ich es kaum glauben konnte.
    womöglich vom gleichen künstler wie deine wäsche hier? 😉
    oder ist sie einfach nur mit dem wind davongeflogen, weil es ihr an der heimischen wäscheleine langweilig geworden ist? oder wurde sie entführt? oder hast du womöglich das lager und die „wäscheleine“ obdachloser entdeckt?
    fragen über fragen … 🙂

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    1. Liebe soso, die Person die dieses Wäschestück aufgehängt (verloren?) hat, war bestimmt ein Gastarbeiter aus Italien der auf dieser Grossbaustelle tätig war … und er ist ein Künstler, ein Baukünstler.
      Das Bild entstand irgendwann in den späten 80er Jahren in Basel, links sieht man eingerüstet den Bau eines Hotels und rechts eine Autobahnbrücke die verschiedene Heimatländer verbindet, denn darüber brausen täglich tausende Autos von Deutschland in die Schweiz und umgekehrt.

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  3. Ob hängen geblieben oder aufgehangen – dieses Wäschestück entwickelt jedenfalls eine gespenstische Wirkung, so als ob sich sein Träger aufgrund atmosphärischer Konvulsionen gerade eben in Luft aufgelöst hätte und also ortlos geworden wäre. Zurück blieb seine zweite Haut, der Overall. Gruß, Uwe

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