heimatlos # 2 – Heimweh

Heimweh

uwe_Heimweh

Pic: Copyright by Uwe Heckmann
(Draufklick für groß)

Mehr über Uwe Heckmann auf unserer Gästeseite und in seinem Blog (Link in der Seitenleiste).

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12 Gedanken zu “heimatlos # 2 – Heimweh

  1. Voller Sehnsucht & entwurzelt in der engen Ecke stehen. Auf einmal ein gehl von Heimweh & die Ahnung, wie sich wegsein anhlen muss. Groß, größer, großartig, Uwe.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  2. in eine Ecke getrieben, umgeben von Müll, der Blick in die Ferne … ein Bild, dass sich mit all dem verbindet, was ich über das Leben der amerikanischen UreinwohnerInnen weiß, dass mich traurig macht-
    ein Bild, dass klar von Heimatlosigkeit spricht, in diesem Fall vom Verlust und der Verfremdung der Heimat …
    liebe Grüße
    Frau Blau

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  3. (Ich les die anderen Kommentare hinterher. Und ich hätte Besen und Schaufel zwischen den Füßen des Indianers aus dem Bild geräumt.)

    Das Bild zeigt, was ich in der DDR über die Indianer Nordamerikas gelesen und gelernt habe: Vertrieben, nicht als Menschen betrachtet. Manchmal dachte ich, daß die Rothäute noch weniger Wert waren als die Neger (Ja, sorry für die Wortwahl, aber damals – 1975 – gab es das Theater um p.c. noch nicht). Indianer wurden ja nie als Sklaven gehalten …

    Schnitt.

    Deplaciert wirkt die Figur auf mich. Mißachtet. Wie ein Stück ungeliebtes Erbe, das von seinem angestammten (Ehren-)Platz beim Erblasser jetzt zum Sperrmüll degradiert wurde.

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  4. Möglich ja, dass es ein ungeliebtes Erbstück ist.
    Jedenfalls steht die Holzskulptur schon länger da, über einige Jahre hinweg, und ich sehe sie immer dann, wenn ich mit meinem Söhnchen auf dem Weg zum Kinderarzt bin.
    Der „Platz“ ist eine Ecke, direkt an der U-Bahnstation „Dehnhaide“ in HH/Barmbek-Süd. Links davon befindet sich ein kleines Bar/Restaurant, das auch Kaffee Togo anbietet. Von ihm rührt auch der Müll.
    Und zu Besen/Schaufel noch eines: Ich greife grundsätzlich nicht in die Arrangements ein, die mir der Zufall beim Driften durch den urbanen „Dschungel“ anbietet.

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      1. Das ist ja durchaus legitim. Und ich greife auch ein, allein schon, indem ich den Ausschnitt auswähle, den Standpunkt wähle, die Perspektive einnehme, kurz: indem ich weglasse.

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