Strassen und Wege # 63 – Büsserwege

Büsserwege

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17 Gedanken zu “Strassen und Wege # 63 – Büsserwege

  1. hu ja, da kann es eng werden, wenn man den Büsserweg betritt, wie schön, dass ein Fenster Licht ins kalte Gemäuer hinein lässt! ich mag den Gedanken von Buße nicht so sehr, er ist mit Geißelungen in mir verbunden- ich bin fürs verzeihen! Wenn ich die Ursachen erkannt habe, dann ist das Verzeihen nicht mehr weit! So bleibe ich an diesem Fenster stehen und lass den Blick in die Weite fliegen, statt ihm um die Kurve zu folgen …
    danke dir, liebe mb, für dieses Bild und seine Assoziationen
    herzliche Grüße Ulli

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  2. Jetzt hab ich wieder was gelernt: Es gibt nicht nur einen Weg zur Buße, sondern auch einen Büßerweg. Hätte ich eigentlich selbst drauf kommen können, denn irgendwie müssen die Büßer weg gehen.
    Aber: Ich hätte gedacht, des Büßers Weg würde nicht hinab, sondern hinauf führen. Das ist doch viel besser, wenn man weg will.

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  3. dieser weg ist für mich ein steinerner gang, höhlengleich, und es bleibt offen, ob er hinter der linkskurve nach oben oder unten, ins helle oder dunkle führt, jedenfalls kommt der büßende an einem spitzbogigen fenster vorbei mit der aussicht in ein tiefenloses weiß, einem rauschenden licht oder lichten rauschen, das ihm wenigstens das eine versichert, dass es nämlich ein draußen gibt, ein jenseits der gemauerten wände, zwischen die sich zu begeben ihn wohl irgendein vergehen und die hoffnung auf läuterung gezwungen hat …
    was erwartet ihn wohl am ende dieses weges?
    die wandlung oder die erschöpfung?
    das foto klärt darüber nicht auf.
    zum glück für uns, so können wir mutig spekulieren.

    gruß, uwe

    ps um welchen büßerweg handelt es sich denn?

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  4. Und aus dem Fenster fliegt nicht nur der Blick, auch die Gedanken können den engen Mauern entkommen. Hinaus ins Licht & in die blütengeschwängerte Luft. Und so sind es die engen Gänge & kleinen Fenster die uns eine Ahnung von Weite & der scheinbar unendlichen Ebene geben. Wunderbar!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  5. Mich hat das Foto, obwohl es in einem alten Schloss aufgenommen wurde, an ein Kloster erinnert, und es löste in mir den Gedanken an Büßen und Beten und selbstauferlegter Abwendung von Licht, Aufklärung oder Befreiung aus.
    Vielen Dank für Eure Auseinandersetzung mit dem Foto,

    mb

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