18 Gedanken zu “Strassen und Wege # 54 – ich komme!

  1. nun war ich selbst überrascht – noch bevor ich deinen Namen, noch den Titel gelesen hatte dachte ich, das ist ein Bild von rote Welt und das, obwohl ich dich und deine Bilder ja noch nicht sooo lange kenne 🙂

    sind diese Arkaden in Bern? Denn nur von dort kenne ich solch breite Arkaden, aber ich bin ja keine Weltgereiste …

    nun aber zum Bild an sich: ich mag das Spiel von schwarweiß und einer Farbe sehr, hier spricht es von der Lebendigkeit des Kindes im Kontrast zu der oft schwarzweißen Welt der Erwachsenen- ihr lila Shirt suggerierte mir zuerst eine Fahrt durch einen Klostergang (was Farben doch bewirken können 🙂 ) – die Leere zwischen dem Mädchen und den Erwachsenen in der Ferne steht für mich symbolisch für die Distanz zwischen Kinderwelt und der Welt der (V)Erwachsenen …

    ein tolles Bild! danke dafür
    good way, good day und herzliche Grüße Ulli

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    1. ja, das ist ein „rote Welt“! 🙂
      aber bern? nein, diese assoziation hatte ich nicht, dafür kenn ich die stadt zu gut. ausschliessen will ich es trotzdem nicht. ich dachte eher an ein kloster und ich dachte an den süden. an ein katholisches land … frag aber nicht warum.
      das geheimnis der herkunft von assoziationen ist ein großes und wohl unlösbares!
      😉

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    2. Oh, das ist ja verrückt, du hast „mich“ erkannt, Ulli – das freut mich! 🙂

      Für dich und für euch alle: Das Foto habe ich am Place des Vosges in Paris gemacht, im Stadtviertel Marais. Der öffentliche Platz ist von Häusern mit Arkaden umgeben. Unten befinden sich hauptsächlich Galerien und Cafés, darüber Wohnungen – also ein profaner Ort, obgleich man wirklich an den Kreuzgang eines Kloster denken könnte.

      Das Mädchen mit dem Roller hatte tatsächlich ein lilafarbenes Shirt an. Und ich habe die Umgebung genau aus den von euch genannten Gründen in Schwarzweiß „umgefärbt“.

      Liebe Grüße aus dem trüben Freiburg! Ute

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  2. ich würde auch auf einen flügel eines kreuzgangs in einem kloster tippen, einer architektur, die es erlaubte, sich unter arkaden der meditativen peripatie zu widmen.
    hier sehen wir im hinergrund ein paar erwachsene, und ich musste an touristen denken, die das denkmal besichtigen, plaudernd, schlendernd und dies und das bestaunend. im vordergrund, schroff an- und abgeschnitten, ein schlankes mädchen mit frechen zöpfen und einem lila shirt auf einem fahrrad oder roller, dass im begriff steht (der titel sagt es uns), den gang entlangzubrausen.
    die (technisch fabrizierte) farbgebung hebt diesen gegensatz von hinten und vorne, erwachsene und kind, gehen und fahren hervor: alles ist in grau gehalten, nur das kind bildet mit seinem lila hemdchen einen markanten farbfleck.
    so werden wir angehalten, nachzudenken: über einen wandelgang als spielstraße und wie sich die nüchternheit der erwachsenen zum übermut des kindes verhält bzw. wie die kindliche unbedarftheit diesen ort spielerisch umdeutet.
    was ja nicht wirklich überraschen dürfte, zumindest nicht jene, die selbst kinder und das glück haben, mit ihnen aufzuwachsen, denn:
    kinder können alles ins theater ihres alltags einbauen.
    beneidenswert, und mit soso will auch ich hoffen, dass wir ab und an in der lage sind, eine runde kindheit einzulegen – auf rädern und auch ohne.

    gruß, uwe

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  3. Auf das jede Straße, wenn auch nicht immer spielerisch genommen, zur Spielstraße wird. Mit farbigen Gewändern & farbigeren Gedanken gegen eine grau anmutende Welt anrennen & herausfinden, daß das Kind in uns jede Welt bunt macht. So wie dieses Bild den Tag farbig glänzen lässt. Und das ist gut. Und das ist wunderschön!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  4. Obwohl das Objekt nicht sichtbar ist mit dem sich das Mädchen fortbewegt, geht eindeutig eine Bewegung von diesem Bild aus, zusätzlich unterstützt durch die Farben und das monochrome Umfeld. Eine wunderbare Spielstrasse, dem Wetter kaum ausgesetzt, wenn nur die Erwachsenen nicht wären, dann könnte sie noch toller rumtollen :–)

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    1. roller oder fahrrad? hautsache bewegung! vielleicht sind es ja grad die hindernisse in form von großen menschen, die das ganze so herausfordernd machen? ich erinnere mich, dass ich als kind gerne mal ein bisschen die großen aufgemischt habe … 🙂

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      1. vorhin, auf dem weg zum bahnhof, habe ich es gesehen! der gleiche roller, das gleiche oberteil – einzig die haare waren minim heller und in zwei zöpfen geflochten.
        🙂

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