Strassen und Wege # 45 – Via Spluga I

Viamalaschlucht

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Pic: Copyright by Walter Neiger
(Draufklick für groß)

Mehr über Walter Neiger auf unserer Gästeseite und in seinem Blog (Link in der Seitenleiste).

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10 Gedanken zu “Strassen und Wege # 45 – Via Spluga I

  1. Schlechter Weg oder der Tanz über dem Abgrund? Schlechte Wege gibt es nicht. Vielmehr handelt es sich hier doch um den hohen Weg. Und so entführst Du uns die luftigste aller Höhen & mir wird fast schwindelig obwohl ich doch mit beiden Füssen fest auf dem Boden stehe. Und der Himmel über uns, ein schmaler Streifen mit dem Versprechen auf so unendlich viel mehr. Wunderbar!

    Vielel Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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    1. schlecht im sinne von schlecht begehbar vielleicht – ansonsten bin ich mit dir einverstanden, dass es keine schlechten wege gibt. höchstens das falsche schuhwerk.
      diese gegend dort in den schweizer bergen ist tatsächliche eine wunderbare. und es werden noch einige wunderbare bilder von walter dazu folgen!

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  2. mächtig ragen die felsen auf, bilden eine enge schlucht, über die brücken den wanderer sicher geleiten. schlechte, d.h. unpassierbare wege gibt es kaum noch, da fast alle orte touristisch erschlossen werden. so auch hier. aber ein bild kann immer noch die im stein geballte kraft, die gewaltige spannung, die in solchen felsformationen herrscht, sinnfällig veranschaulichen. und der wanderer spürt die kraft der anstrengung in jedem seiner muskeln, die ihm ein solcher weg abverlangt. die ein-, aus, durch- und tiefblicke entschädigen ihn jedoch reichlich.

    aber etwas anderes ist für mich auch interessant: was zieht uns an solchen engen spalten an? worin liegt das faszinosum feuchter schluchten? warum nur wollen wir auf schmalen graten wandern? angstlust oder lustangst? wahrscheinlich beides.

    gruß, uwe

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    1. ich kann da nur für mich sprechen: das archaische, ursprünglich, schwer zugängliche fasziniert mich mit seiner schönheit des vermeintlich unberührten. obwohl er vermutlich in unseren breiten keinen wirklich unberührten grund und boden gibt (ausser vielleicht unterirdisch?).
      denn, ja, fast alles ist touristisch erschlossen, was schön ist. die viamala und auch die via spluga bilden da keine ausnahme.

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      1. Ich bin kein Brückenbauer, ich baue höchstens Brücken mit meinen Fotografien ;–) … auch ich habe mich schon gefragt, wie entstehen solche Kunstwerke die zudem noch fast “ewig“ halten und an den unmöglichsten Orten der Welt stehen.
        Auf der viaSpluga (einem alten Kulturweg von Thusis nach Chiavenna) überquert man unzählige davon, Brücken aus Stein, Holz, Eisen und Beton, die spektakulärste und eleganteste ist eine Hängebrücke namens Traversinersteg.
        Hier 2 Adressen die z.T. weiterhelfen:
        http://www.bernd-nebel.de/bruecken/index.html
        http://de.wikipedia.org/wiki/Viamala

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