Strassen und Wege # 37 – Railway to Nowhere

Jossefjord / Norwegen zerfallende Bahnstrecke
Jossefjord / Norwegen – zerfallende Bahnstrecke

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7 Gedanken zu “Strassen und Wege # 37 – Railway to Nowhere

  1. kein eldorado für weichensteller!
    dieses bild ist für mich die metapher für die kraft der natur, die sich – sobald wir menschen aufhören zu wirken – alles zurückholt.
    ich mag diese deine komposition dieser skandinavischen wildheit …

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  2. ja, ich sehe es auch wie soso.
    es ist – für mich – ein sinn-bild:
    für die hinfälligkeit unserer bemühungen gegenüber der ewig schöpferischen natur, die jedes zwischenzeitlich menschlicher ausbeutung abgetretene terrain zurückerobert, und plötzlich sind sie stillgelegt, all unsere ansprüche, destinationen und begehrlichkeiten. die strecke und mit ihr der mensch haben an diesem ort ausgedient, und die naturbühne gehört wieder sich selbst.
    gruß, uwe

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  3. zuerst sehe ich die intakte Bahnstrecke und rieche förmich den Schweiß der Bahnstreckenarbeiter – es muss eine Schinderei gewesen sein, durch ein solches Gelände eine Bahnstrecke zu verlegen- als nächstes fällt mir die Eingleisigkeit auf und damit denke ich, dass Norwegen ein großes Land mit wenig Menschen ist (immer noch – Zurzeit des Baues bestimmt noch weniger), denke daran, dass weniger Menschen mehr Zeit bedeutet, Zeit um eingleisig die Bahnen hin und her zu leiten – und damit wäre ich im Jetzt und Hier gelandet, die Zeit hat die Gleise überholt und nun können Gras, Sträucher und Bäume all das zurück erobern, dass ihnen einst genommen wurde-

    tolles Bild – danke

    liebe Grüße Ulli

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  4. Einst führte die Strecke wohin. Und Nirgendwo ist ein Ort der Sehnsucht. Ein Ort, den wir wahrscheinlich niemals erreichen werden. Ein ewiges Wandern & Folgen der Gleise. Selbst wenn sie zerfallen geben sie noch Richtung vor. Ein Sinnbild fürwahr. Und ein schönes noch dazu.

    Vielel Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

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  5. das mag ich sehr gern … diesen von menschenhand gemachten (starren) weg, der inzwischen entweder nicht mehr gebraucht oder genutzt wird und der natur wieder überlassen ist – und daneben den wasserfall, der seinen eignen weg fließt … ein sehr lebendiger, sich immer verändernder weg …

    schön!

    lieben gruß,
    tabea

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