12 Gedanken zu “Strassen und Wege # 31 – Bahnhöfe II

  1. ich mag dieses Bild, die Bearbeitung sehr und reise direkt ins Blau des Hintergrunds hinein, neugierig auf den Blick hinter der Kurve … und bekomme große Lust einmal wieder mit der Bahn, statt mit dem Auto zu reisen – die Faszination Bahnhöfe und Zugreisen, ja, die teile ich mit dir …

    herzlichst
    Ulli

  2. Die Drähte hier singen nicht. Sie zerschneiden den Himmel & künden von ankommenden Zügen & reisenden Menschen. Bald aber glühen die Gleise & wir sind auf den Weg in das große Unbekannte, denn wenn wir immer wieder genaus hinsehen, ist nichts so wie es auf den ersten Blick erscheint.

    Da mag es kalt den Bahnsteig entlang wehen, mit solchen Bildern ist der Frühling immer dabei.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  3. Das bearbeitete Foto mit dieser Farbgebung gefällt mir gut, wie ich dir ja schon an anderer Stelle sagte. Bahnhöfe finde ich auch faszinierend, doch während sie mir früher etwas Angst und Beklemmung einjagten, verbinde ich sie heute vor allem mit der Freiheit, die mit dem Reisen zu tun hat, allerdings auch immer noch mit Wiedersehen und Abschied.

  4. ich sehe hier nur gleise und keine loks oder waggons … und sofort steigt die angst aus früheren tagen in mir auf, dass ich alle züge davonfahren lasse, einfach weil ich mich für keinen besonderen entscheiden kann, weshalb ich als nölmann auf dem bahnsteig stehen bleibe und mit dem ewig unentwerteten fahrschein den vielen an- und abreisenden meine unguten flüche zumute … bahnhöfe und ihre gleise sind eben (verkehrs-)knotenpunkte unseres sehnens und als solche können sie einen auch ängstigen oder verwirren. gruß, uwe

    1. bei deinen zeilen fällt mir st. exupérys weichensteller im kleinen prinzen ein. ob der aber geflucht hat, weiss ich leider nicht (mehr). bahnhöfe … ja, knotenpunkte. ob sehnsucht, heim- oder fernweh: da ist für alle was dabei …

  5. Die Gleise haben viele Weichen wie das Leben (bestimmt auch die von Brackwede) … welchen Zug und welches Ziel entscheidet jeder für sich, denn jeder ist sein eigener Weichensteller.

    1. so weit wie möglich hoffentlich. und dort, wo wir keinen einfluss nehmen, wünsch ich uns doch gute weichenstellungen, uns allen.
      ja, so ein bahnhof ist eine schöne lebensmetapher mit vielen facetten!

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